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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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ES war lange her, seit Mannering in den Straßen einer belebtenHauptstadt gewesen war, welche, mit ihrem Lärmeu und Tosen,ihrem Geräusch des Handels, der Schwelgerei und des Uebermu-thes, ihrem manchfachen Schimmer und dem ewig wechselndenGetriebe der tausend Volksgruppen, vorzüglich bei Nacht einSchauspiel bietet, welches, wenn auch ausdengemeinstenStoffenzusammengesetzt, wenn man sie einzeln betrachtet, doch im Ganzeneinen mächtigen Eindruckaufdie Einbildungskraft übt. Die außer-ordentliche Höhe der Häuser war durch Lichter sichtbar gemacht,welche, unregelmäßig der Fronte entlang schimmernd, so hoch zuden Giebeln emporstiegen, daß sie wie Sterne, am Himmel fun-kelnd, erschienen- Dieser eoup ck'oeit, welcher in gewissem Gradenoch eristirt, war damals eindringlicher, weil die Häuser zu bei-den Seiten in ununterbrochener Reihe standen, welche, nur da un-terbrochen, wo sich die Northbridge mit der Hauptstraße verbindet,einen großartigen und gleichförmigen Platz bildete, der sich vonder Fronte der Luckenbooths bis Canongate erstreckte, und inBreite und Länge mit der ungewöhnlichen Höhe der Gebäudezu beiden Seiten im Einklänge stand.

Mannering hatte zum Sehen und Bewundern wenig Zeitübrig- Sein Führer eilte mit ihm über diesen merkwürdigenSchauplatz, und tauchte dann plötzlich mit ihm in ein sehr ab-schüssig gepflastertes Gäßchen. Sick' rechts wendend betraten sienun die Treppe eines Hauses, deren Zustand, so weit er sich über-haupt mittelst eines der fünf Sinne beurtheilcn ließ, Manne-rings Geduld nicht wenig prüfte. Nachdem sie vorsichtig bis zueiner beträchtlichen Höhe emporgestiegen waren, hörten sie, nochzwei Treppen höher, ein schweres Klopfen an einer Thür- DieThür öffnete sich und unmittelbar darauf erscholl das gellendeGebell eines Hundes, die scheltende Stimme eines Weibes,das Geschrei einer beleidigten Katze und die rauhe Stimme