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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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(ich bin gern ausführlich,) eingerichtet hatten, ließ sich der Oberstvom Kellner einen Führer zu Mr. Plepdell, dem Advokaten, anden er einen Brief von Mac-Morlan hatte, bestellen. Sodannempfahl er Barnes, ein Auge auf Simson zu haben, und ging mitdem Führer fort, der ihn zu dem Rechtügclehrten bringen sollte.

Jene Zeit ging dem Ende des amerikanischen Krieges kurz vor-her. Das Verlangen nach Raum, freier Luft und Verschönerunghatte damals in Schottlands Hauptstadt noch keine besondern Fort-schritte gemacht. An der Südseite der Stadt hatte man nur ersteinige Versuche zu Verschönerungen gemacht, und die Neustadt imNorden, die sich seitdem so sehr erweitert hat, war damals eben an-gefangen worden. Aber der größere Theil der höhe'rn Stände, undvorzüglich die Rechtsgclehrten, lebten noch immer in den düstererKerkern der Altstadt. Die Sitten mancher alten RechtsgelehrtenhattenauchnochkeineNeuerungerfahren. Einige namhafteAdvo-katensahennochimmerihre Clienten inSchenken, wie es vorfünf-zig Jahren gewöhnlich war; und obwohl ihre Gewohnheiten vonden jüngern Rechtskundigen bereits als altmodisch angesehen wur-den, so wurde dieSitte, Wein undSchmauserei mit ernsten Geschäf-ten zu mischen, doch noch von den ältern Consulenten geübt, welcheden alten Weg liebten, entweder weil cs eben ein solcher war, oderweil sie ihn zu gut kannten, um einen andern einschlagen zu mögen.Unter denen, welche die alte Zeit priesen und mit geflissentlicherHartnäckigkeit die Sitten einer frühem Generation beibehielten,war auch dieser Paulus Plepdell, Esq , übrigens ein tüchtiger Ge-lehrter, trefflicher Sachwalter und rechtlicher Mann.

Unter der Leitung seines treuen Begleiters erreichte OberstMannering, nachdem er einige dunkle Gäßchen durchschrittenbatte,endlich die Highstreet, die damals von den Stimmen der Austern-weiber und Pastetenmänner widerhallte; denn es hatte, wie ihnsein Führer versicherte, so ebenacht auf dem Thurmegeschlagen "