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geschah in der Absicht, dag Schlachtfeld von Rullion-green zubesuchen, welches ihm als Presbyterianer sehr theuer war.Als er für einen Augenblick aus dem Wagen gestiegen war,sah er, etwa eine halbe Stunde entfernt, das Grabmal derErschlagenen, und ward auf seinem Wege nach den Pentland-hügeln ebenfalls von Barnes cingefangen; bei beiden Gelegen-heiten hatte er seinen Freund, Gönner und Reisegefährten sovollkommen vergessen, als ob er sich in Ostindien befundenhätte. Als er erinnert wurde, daß Oberst Mannering aufihn warte, ließ er seinen gewöhnlichen Ausruf vernehmen:„Wunderbar! — ich hafte mich ganz vergessen," und mit die-sen Worten eilte er aufseinen Posten zurück. Barnes wundertesich über die Geduld seines Herrn bei solchen Gelegenheiten,denn er wußte aus Erfahrung, wie wenig der Oberst Ver-nachlässigung oder Verzug leiden konnte; aber Simson warin jeder Hinsicht eine bevorrechtete Person. Sein Gönner under waren einander nie einen Augenblick im Wege, und sieschienen wirklich zu Lebensgefährten bestimmt zu sein. WennMannering irgend ein Buch brauchte, so konnte Simson esbringen; wenn er Rechnungen in Richtigkeit haben wollte, sowar jenes Beistand alsbald da; war er bemüht, sich auf ir-gend eine Stelle in den Klassikern zu besinnen, so bediente ersich des Dominie als eines Wörterbuchs; und jederzeit wardiese wandelnde Statue weder anmaßend, wenn sie bemerktward, noch mürrisch, wenn sie sich selbst überlassen blieb. Füreinen stolzen, verschlossenen, zurückhaltenden Mann, und einsolcher war Mannering in vieler Hinsicht, hatte jene Art vonlebendigem Catalog und beseeltem Automat alle die Vortheileeines gelehrten Drehtisches.
Sobald sie in Edinburg angelangt waren und sich im GeorgeInn nahe bei Bristo-port, damals in Besitz des alten Cockburn,