Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
152
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Glossin fuhr in dieser Weise fort, weil er einen günstigenEindruck auf Mannering hervorgebracht zu haben meinte. DerOberst hielt in der That dafür, daß diese Umstände eine wich-tige Krisis hinsichtlich der Glücksumstände Miß BertramS mitsich führen könnten und beschloß, daß dem seine starke Nei-gung, Glossin aus der Thür oder dem Fenster zu werfen,keinen Eintrag thun sollte. Er legte seiner Leidenschaft einenZaum an und beschloß, zum wenigsten mit Geduld, wenn auchohne Freundlichkeit, bis an's Ende zuzuhören. Er ließ daherMr- Glossin seine Lobsprüche auf sich selbst ungestört beenden,und sodann fragte er ihn, ob er wisse, wo sich die Urkundebefände?

Ich weiß das heißt, ich glaube, ich glaube sie fin-den zu können In solchen Fällen pflegen die Inhaber vondergleichen zuweilen Ansprüche zu machen-"

Das soll uns nicht hinderlich sein, Sir," sagte der Oberst,sein Taschenbuch zur Hand nehmend.

Aber, mein theurer Sir, sie verstehen mich so undeutlich ich sagte, manche Personen könnten solche Ansprüchemachen ich meine für die Kosten bei Fertigung der Urkunde,für die Mühe dabei u> s. w. Aber ich meinerseits wünsche nur,Miß Bertram und ihre Freunde zu überzeugen, daß ich alsEhrenmann gegen sie handle. Hier ist das Papier, Sir! Eswürde mir ein Vergnügen gewährt haben, es der Miß Ber-tram persönlich zu überreichen und ihr Glück zu den Aussich-ten wünschen zu können, die es eröffnet- Aber da ihr Vorur-theil hierin so unüberwindlich ist, so bleibt mir nur übrig, es ihrmit meinen besten Wünschen durch Sie, Herr Oberst, zu übersen-den und zugleich ihr die Versicherung zu geben, daß ich die Urkundegern mit meinem Zeugnisse auf Verlangen unterstützen werve.Ich habe die Ehre, Ihnen guten Morgen zu wünschen, Sir."