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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Verzeihen Sie, Sir, ich bitte nochmals; aber Ihr Eifer über-steigt meine Wünsche. Ich habe allen Grund, zu glauben, daßdie Verwundung zufällig war gewiß geschah ste nicht mit Ab-sicht. Wenn Sie Jemand finden, der der Undankbarkeit und ab-sichtlichen Verrätherei schuldig ist, so soll mein Zorn eben so starksein, als der Ihrige." Dies war Hazlewoods Antwort.

Wieder abgcwiesen, dachte Glosfin; ich muß es anders ver-suchen.Wohl wahr, Sir; sehr edel gesprochen! Ich würde miteinem undankbaren Menschen nicht mehr Erbarmen haben, alsmit einer SchnepfeUnd da wir wieder auf die Jagd kommen:"(diese Weise, die Unterhaltung zu wenden, hatte Glosfin vonseinem ehemaligen Gebieter gelernt,)ich sehe Sie oft mit derBüchse gehn, und ich hoffe, Sie werden bald wieder im Standesein, dieses Vergnügen zu genießen. Wie ich bemerkt habe, be-schränkten Sie sich stets auf Ihr eignes Gebiet. Ich hoffe, meintheurer Herr, Sie werden kein Bedenken tragen, Ihre Beute auchauf dem Gebiet von Ellangowan zu verfolgen; ich glaube, dieSchnepfen sind dort häufiger, als hier, obwohl beide Arten vor-züglich find."

Dies Anerbieten veranlaßte nur eine kalte und gezwungeneVerbeugung: Glosfin war genöthigt zu schweigen, und fühlte sicherst beim Eintreten Oberst Mannerings wieder etwas erleichtert.

Ich habe Sie lange aufgehalten, Sir, wie ich fürchte,"sagte er, Glosfin anredcnd;ick wollte Miß Bertram dahinvermögen, daß sie mit Ihnen spräche, denn nach meiner Mei-nung mußten Ihre Einwürse der Nothwendigkeit weichen, welcheverlangt, daß sie persönlich hört, was fie wissen soll. Jndeßfinde ich, daß neuerdings eingetretene Umstände, die sich nichtleicht vergessen lassen, fie so sehr abgeneigt gemacht haben,mit Mr. Glosfin persönlich zu sprechen, daß es grausam seinwürde, darauf zu bestehen; fie hat mich beauftragt, Ihre Auf-