Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
148
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stand er auf, ergriff den Folianten, worin er gelesen hatte,machte rechtsum und marschirte mit den Schritten eines Gre-nadiers aus dem Zimmer-

Mr. Glossin, der keineswegs außer Fassung war oder zumwenigsten nicht so scheinen wollte, wandte sich an den jungenHazlewood, welcher scheinbar eifrig in der Zeitung las.Wasfür Neuigkeiten, Sir?" Hazlewood erhob den Blick, schautenach jenem hin und schob ihm das Papier zu, wie etwa einemFremden im Kaffeehause, dann stand er auf und ging nachder Thüre-Ich bitt' um Vergebung, Mr. Hazlewood,aber ich kann nicht umhin, Ihnen meine Freude darüber zu be-zeigen, daß Sie so leicht das unselige Ereigniß überstanden ha-ben." Dies ward durch eine Art von Kopfnicken beantwortet,welches aber so gering und so steif war, als man es nur denkenkann. Doch crmuthigte es unfern Rechtsgelehrten, fortzufahren.Ich kann versichern, Mr. Hazlewood, daß wenig Leute solchenAntheil an der Sache genommen haben, wie ich, sowohl hinsicht-lich der Landeswohlfahrt, als auch aus besonderer Achtung gegenIhre Familie, welche einen so hohen Rang unter uns behauptet;wirklich, einen so hohen Rang, daß, da Mr. Feathcrhead nunalt wird, cs sich wohl der Mühe lohnen dürfte, wenn Sie sich einwenig umschaucn wollten ich spreche als Freund, Mr. Hazle-wood, und als ein Mann, der alles, was die Wahlen betrifft,wohl kennt; und wofern, sobald Sie mit mir-

Sie verzeihen, Sir, aber ich habe keine Pläne, wobeimir Ihr Beistand nützlich sein könnte."

O, ganz wohl es ist immer noch Zeit genug, und ich sehe cSgern, wenn ein junger Herr mit dergleichen vorsichtig zu Werkegeht. Aber ich sprach vorhin von Ihrer Wunde ich glaube demThäter auf der Spur zu sein; wirklich ziemlich auf der Spurund wenn ich den Menschen nicht zur verdienten Strafe ziehe"-