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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Oberst Manncring hat einigen Vorurtheilen Raum gegeben, welchemeinen Besuch zudringlich scheinen lassen; aber ich stell' es seinemgesunden Urtheil anheim, ob er mir Gehör verweigern soll, ohneden Zweck meines Besuchs zu kennen, oder welche Folgen es fürdie junge Dame haben kann, die er mit seinem Schutze beehrt."

»Sir, dies ist sicherlich meine Absicht nicht," erwiederte derOberst. »Ich will Miß Bertram's Meinung über die Sachehören und Mr- Glossin damit bekannt machen, wofern er Zeithat, die Antwort zu erwarten." Mit diesen Worten verließer das Zimmer.

Glossin war noch stehend in der Mitte des Gemachs ge-blieben. Oberst Mannering hatte nicht die leiseste Bewegunggemacht, ihn zum Sitzen einzuladen, und war auch selber wäh-rend des kurzen Zwiegesprächs stehen geblieben. Als er jedochdas Zimmer verließ, ergriff Glossin einen Stuhl und setzte sichmit einer Miene darauf, welche zwischen Verlegenheit und Frech-heit die Mitte hielt. Das Schweigen seiner Gesellschafter fielihm sehr unangenehm auf, und er beschloß, cs zu brechen.

Ein schöner Tag, Mr. Simson."

Der Gelehrte antwortete mit etwas, was halb wie ein bei-stimmendes Brummen, -alb wie ein unwilliges Murren klang.

Sie kommen nie herab, um Ihre alten Bekannten auf demGute Ellangowan zu sehn, Mr. Simson Sie würden die meistenderselben noch ganz wie sonst finden. Ich habe zu viel Lichtung vordem ehemaligen Eigenihümer, als daß ich alte Einwohner störensollte, selbst wo dies mit Vortheil geschehn könnte. Ueberhaupt istdas meine Art nicht ich liebe dergleichen nicht zu thun Mr.Simson, die Schrift verdammt ja auch ganz besonders diejenigen,welche Arme bedrängen und Gränzsteine verrücken."

Und die das Gut der Waisen verschlingen," fügte derGelehrte bei.Anathema! Maranatha!" mit diesem Ausruf

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