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Er nannte sich nicht eher, als bis er an der Thür des Früh-stückzimmers war, wo der Bediente, auf seinen Wunsch, lautsagte: ,,Mr. Glossin wünscht Miß Bertram seine Aufwartungzu machen." Lucy, an den letzten Auftritt im Leben ihresVaters denkend, ward todtenblaß, und fiel fast von ihremStuhle. Julie Mannering eilte ihr zu Hilfe und beide ver-ließen das Gemach mit einander. Es blieben zurück OberstMannering, Charles Hazlewood, mit dem Arm in der Binde,und Simson, dessen hageres Gesicht und große Augen denfeindseligsten Ausdruck annahmen, als er Glossin erkannte.
Dieser wackere Gentleman, obwohl etwas bestürzt über denEindruckseines ersten Erscheinens, trat mit Selbstvertrauen näherund hoffte, er komme doch den Damen nicht störend- Oberst Man-nering bemerkte in sehr klarer und bestimmter Weise, daß er nichtwisse, was ihm die Ehre eines Besuchs von Mr. Glossin verschaffe-„Hm! hm! ich nahm mir die Freiheit, Miß Bertram meinenBesuch zu machen, nämlich in Gcschäftsangelegenheiten"„Wenn die Sache Mr. Mac-Morlan, ihrem Geschäftsführer,mitgetheilt werden kann, Sir, so glaub' ich, daß dies MißBertram angenehmer sein wird."
„Bitt' um Verzeihung, Oberst Manncring," sagie Glossin,indem er vergebens einen ungezwungenen Ton des Gesprächsanzunehmen bemüht war; „Sie sind ein Weltmann — Siewissen, es gibt Fälle, wo es für alle Parteien klüger ist, un-mittelbar mit einander zu verhandeln."
„Nun," crwiederte Mannering mit einer abweisenden Miene»„wenn sich Mr- Glossin die Mühe nehmen will, die Sachebrieflich darzustellen, so bürg' ich dafür, daß Miß Bertramderselben alle Aufmerksamkeit widmen wird."
„Gewiß," sagte Glossin betroffen; „aber es gibt Fälle, in de-nen einen Unterredung viva voce — hm! ich begreife, ich weiß —