lI3
verantwortlich sein, die von so beträchtlichem Werthe schienenund zweifelsohne auf verbrecherische Weise erworben wären."
Sodann untersuchte er das Papier, worein der Beutel ge-wickelt gewesen war. Es war die Rückseite eines Briefes, mitder Adresse, an V. Brown, Esquire; aber das Uebrige dieserAdresse war weggerissen. — Die Wirthin — jetzt ebenso be-gierig, Licht auf die Spur des entflohenen Verbrechers zuwerfen, als fie dieselbe vorher zu verheimlichen wünschte, dennder manchfache Inhalt des Beutels deutete an, daß nichtalles richtig sein könne, — Mrs. Mac-Candlish, sag' ich, gabnun Mr. Glossin zu verstehen, daß ihr Postillon und Knechtbeide den Fremden an jenem Tage auf dem Eise gesehn hät-ten, als der junge Hazlewood verwundet worden war.
Der alte Bekannte unserer Leser, Jock JaboS, ward zuerstvernommen, und gestand offen, daß er auf dem Eise einenFremden am nämlichen Morgen gesehn und gesprochen habe, der,wie er wüßte, am Abend zuvor im Wirthshause gewohnt hatte.
„Um was drehte sich eure Unterhaltung?" fragte Glossin.
„Drehte? — wir drehten uns gar nicht, wir gingen im-mer gradaus auf dem Eise."
„Gut, aber wovon spracht ihr?"
„Nun, er fragte mich so, wie jeder Fremde fragt," sagteder Postillon, der, wie es schien, jetzt von demselben wider-spenstigen und verschlossenen Geiste besessen war, welcher seineGebieterin verlassen hatte.
„Aber worüber?" fragte Glossin.
„Nun, über die Leute, die dort ihr Spiel trieben, überden alten Jock Stevenson, der dabei war, und über die Da-men und dergleichen."
„Welche Damen? und was fragte er über dieselben, Jock?"sagte der Forscher.
Guy Mamiermg. II.
8