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7 (1851) Guy Mannering
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machte. Ich glaube nicht, daß diese gelegentlichen Verlegen-,heilen für Lucy den Spaziergang unangenehmer machten.

Der Anblick des See's war außerordentlich schön. EineSeite desselben wird von einem steilen Felsen begränzt, vonwelchem tausend ungeheure Eiszacken, in der Sonne schim-mernd, herabhingen; auf der andern Seite war ein kleinerFichtenwald, dessen dunkle Wipfel mit Schnee beladen waren.Auf der gcfrornen Fläche des See's bewegten sich zahllose Ge-stalten; Einige flogen schnell wie Schwalben, Andere beweg-ten sich anmuthig im Kreise, und wieder Andere nahmen eif-rigen Antheil an einem minder lebendigen Zeitvertreibe, wodie Einwohner der benachbarten Dörfer um den Preis imKräuselspielen stritten. Die Besorgniß, welche Spieler undZuschauer ousdrückten, verrieth, daß man der Ehre des Sie-ges große Wichtigkeit beilegte- Wir gingen rings um denSee, während uns beide Hazlewood, um uns zu unterstützen,am Arm führte. Der gute Zunge schwatzte so artig mit Jungund Alt und schien sehr beliebt unter der versammelten Volks-menge. Endlich dachten wir an die Heimkehr.

Warum erwähn' ich alle diese Einzelheiten? nicht, derHimmel weiß es, weil ich sie jetzt für anziehend halte aberweil ich, gleich einem Ertrinkenden, der einen dünnen Zweigergreift, alles benutze, um den nachfolgenden, schrecklichenTheil meiner Erzählung aufzuschieben. Aber ich muß Allesmittheilen ich muß in diesem herzzerreißenden Unglück we-nigstens eines Freundes Mitgefühl erwecken.

Wir kehrten auf einem Fußpfade heim, welcher durch ei-nen jungen Föhrenwald führte- Lucy hatte Hazlewoods Armverlassen, denn nur wenn es die Nothwendigkeit durchaus ver-langt, nimmt sie seinen Beistand an. Ich stützte mich nochauf seinen andern Arm. Lucy ging dicht hinter uns und der