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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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mußten die Männer zuweilen ihre Flinten mitnchmen, wennsie uns begleiteten, und ich bemerkte, daß mein Vater einigeNächte sehr besorgt war, das Haus wohl zu sichern und sei-nen Dienstleuten befahl, ihre Feuergewehre für den Fall derNothwendigkeit in Bereitschaft zu halten.

Aber drei Tage später ereignete sich wieder etwas, wasmich weit mehr als der Angriff der Schmuggler beunruhigte.

»Ich erzählte dir, daß sich ein kleiner See in einiger Ent-fernung von Woodbourne befindet, wo die Herren zuweilenwildes Geflügel schießen. Ich äußerte beim Frühstücke denWunsch, den zugefrornen See mit den Schlittschuhläufern undKräuselspiclern zu sehen. Der beschneite Boden war so festgefroren und von den Neugierigen, die zu jenen Ergötzlich-keiten hinzogen, so hart getreten, daß Lucy und ich glaubten,uns so weit wagen zu können. Hazlewood bot uns seine Be-gleitung an und wir machten aus, daß er seine Flinte mit-nehmen sollte. Er lachte anfangs über den Gedanken, trafjedoch, um unsre Besorgnisse zu entfernen, die Veranstaltung,daß ein Reitknecht, der auch gelegentlich das Amt eines Wild-wächters versah, uns mit seiner Flinte folgen sollte. WasOberst Mannering betrifft, so liebt dieser jenes Thun undTreiben der Menschen auf dem Schnee gar nicht, außer wennes etwa militärische Manöver wären er lehnte daher dieTheilnahme am Spaziergange ab.

Wir brachen ungewöhnlich früh auf; es war ein schönerfrischer und heiterer Morgen, der unser Gemüth wie unsreNerven durch seine reine Wintcrluft ungemein stärkte. UnserWeg zum See war sehr angenehm, oder die Schwierigkeitenwaren doch von der Art, daß sie uns belustigten; etwa nurein schlüpfriger Abhang, ein gefrorner Teich, über welchenwir mußten und der Hazlewoods Beistand durchaus nothwendig