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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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ich das Werkzeug sein soll, Euch wieder in Eurer Väter Erbeeinzusetzen. Daher gebt mir jenes Versprechen, und gedenkt,daß Ihr in dieser Nacht mir Euer Leben verdankt habt."

Ihre Rede klingt allerdings verwirrt, dachte Brown und doch ist dies mehr das Verwirrte einer kräftigen Na-tur, als eines Wahnsinnigen.

»Gut, Mutter, da du eine so geringe und unbedeutende Gunstverlangst, so geb' ich dir mein Versprechen. Zum wenigsten will ichmir die Gelegenheit verschaffen, dir dein Geld mit Zinsen zu erstat-ten. Du bist ein wunderlicher Gläubiger, das ist wahr, jedoch"

»Nun denn, hinweg, hinweg!" sagte sie, mit der Hand zumFortgehen winkend.Denkt nicht an das Geld 's ist Euer Ei-gcnthum; aber denkt Eures Versprechens und wagt nicht, mir zufolgen oder mir nachzusehen." So sagend eilte sie thalabwärtS,und stieg mit großer Behendigkeit in dieTiefe, während Eiszapfenund Schneeflocken über ihr niederschauerten, als sie verschwand.

Trotz ihres Verbots bemühte sich Brown doch, einen Punktdes Thalrandes zu erreichen, von wo er, ungcsehn, in das Thalniederschauen könnte; und mit einiger Schwierigkeit (denn es ver-steht sich, daß die größte Vorsicht nöthig war,) gelang ihm dies.Der Ort, den er in dieser Absicht betrat, war die Spitze eines vor-springenden Felsens, welcher jäh zwischen den Bäumen emporstieg.Indem eraufdenSchneeniedcrknieteund den Kopf vorsichtig vor-streckte, konnte er beobachten, was im Grunde des Thales vorging.Er sah, wie er erwartet hatte, seine Gefährten von vergangenerNacht, zu denen sich jetzt noch einige andere gesellt hatten. Siehatten am Fuße des Felsens den Schnee hinweggeräumt und ein tie-fes Loch gemacht, welches zu einem Grabe dienen sollte. Um diesesherum standen sie nun und legten etwas in einen Schiffermantelgewickeltes hinein, welches Brown alsbald für den Körper desMannes hielt, den er hatte sterben sehen. Sodann standen sie eine