then nach von den Räubern herrührten, die in jenem Gewölbedie Nacht zugebracht hatten. Ein kurzes Nachdenken beseitigteinheß seinen Argwohn. Es ließ sich nicht glauben, daß das Weid,welches ihn, wo er ganz unvcrtheidigt war, vor ihrer Bandegeschützt hatte, ihre vermeintliche Vcrrätherei auf den Zeitpunktverschoben haben sollte, wo er bewaffnet war und sich überdiesim Freien befand, wo sich ihm weit bessere Gelegenheit zur Ver-theidigung oder Flucht bot. Daher folgte er seiner Führerin ver-trauensvoll und schweigend. Sie überschritten den Bach an der-selben Stelle, wo er offenbar auch von denen überschritten wor-den, die vor ihnen hier gegangen waren. Die Fußtapfen gingenweiter durch das zerstörte Dörfchen, von da abwärts im Thale,welches sich wieder zu einer Schlucht verengte, nachdem manüber den offenen Platz der Ruinen hinweg war. Aber die Zi-geunerin folgte hier jener Spur nicht weiter, sie wandte sich seit-wärts und ging auf einem sehr rauhen und unebenen Pfadevoran, welcher über dem Ufer, das über jenem Dörfchen hing,-insührte. Obwohl an manchen Stellen der Schnee den Fußstegverbarg und das Auftreten ungewiß und unsicher machte, soschritt Meg doch mit festem und sicherm Schritte vorwärts undzeigte dadurch, wie gut sie mit dem eingeschlagenen Wege bekanntwar. Endlich erreichten sie den Gipfel der Thalwand; aber diesgeschah auf einem so steilen und vielfach gewundenen Pfade, daßBrown, obwohl überzeugt, es sei derselbe, auf dem er in vorigerNacht herabgestiegen war, sich doch im hohen Grade verwundernmußte, wie er dies Werk habe verrichten können, ohne den Halszu brechen. Oben breitete sich das Land zu einer Seite offen undfrei etwa eine Stunde weit hinaus, zur andern Seite befan-den sich dichte Anpflanzungen von beträchtlichem Umfange.
Meg ging indeß immer noch am Rande der Thalschlucht vor-an. aus welcher sie heraufgcstiegen waren, bis man in der Tiefe