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schimmernd geworden war. Brown überschaute schnell die um-liegende Landschaft, damit er den Ort einst wiedercrkennen könnte.Der kleine Thurm, von dem nur ein einziges Gewölbe übrig war(dasselbe, worin Brown diese denkwürdige Nacht zugebrachthatte,) hing auf der Spitze eines vorragcnden Felsens, der überdem kleinen Bache hing- Er war nur auf einer Seite zugänglich,und zwar von dem Graben oder der Schlucht unten. Auf denandern drei Seiten war das Ufer steil, so daß Brown am vorigenAbend mehr als einer Gefahr entgangen war; denn wenn er ver-sucht hätte, rings um das Gebäude zu gehen, was anfangs seinWille war, so würde er sich völlig zerschmettert haben. Das Thalwar so eng, daß sich an einigen Stellen oben die Bäume von bei-den Seiten berührten. Sie waren jetzt mit Schnee, statt mit Laubbeladen, und bildeten so eine Art eisigen Baldachins über demBache in der Tiefe, welcher sich nur durch seine dunklere Färbungunterschied, während er seines Weges durch die Schneekränzeleise hinfickerte. An einer Stelle, wo das Thal etwas weiter warund ein Stückchen ebenen Landes zwischen seinen Seitenwändenund dem Bachufer ließ, lagen die Ruinen des Dörfchens, inwelches Brown am vorigen Abend gerathen war. Die zer-fallenden Giebel, deren innere Seiten mit Torfruß überfirnißtwaren, sahen jetzt noch schwärzer aus, da sie mit den Schnee-rinden im Contrast standen, welche der Wind gegen sie ge-trieben hatte, so wie mit der weißen Fläche ringsum.
Brown konnte jetzt auf diese winterliche, traurige Scene nureinen flüchtigen Blick werfen, denn seine Führerin, die nur einenAugenblick angehalten hatte, als wolle sie ihm seine Neugierbefriedigen lassen, ging jetzt schnell vor ihm auf dem Pfadehin, der in das Thal niedersührte. Er bemerkte, indem sich eini-ger Argwohn bei ihm regte, daß sie einen Weg wählte, woraufschon Spuren von Tritten sichtbar waren, welche allem Vermu-