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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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bewunderten, lauschte er ängstlich nach einer Andeutung, dieihm das Schicksal des Postillons anzeigen konnte. Aber dieSchurken waren zu sehr über ihre Beute erfreut und zu sehrmit der Prüfung des Gefundenen beschäftigt, als daß sie sichausführlich über die Art und Weise, wie sie dazu gekommen, hät-ten besprechen sollen. Der Mantelsack enthielt Verschiedenes zurKleidung gehörige, ein Paar Pistolen, eine lederne Tasche miteinigen Papieren, etwas Geld u. s. w. Zu jeder andern Zeitwürde es Brown außerordentlich gereizt haben, zu sehen, aufwelche unceremoniöse Weise die Diebe sein Eigenthum theiltenund sich noch auf Kosten des Besitzers lustig machten. Aberdieser Augenblick war zu gefahrvoll, als daß er noch andereGedanken, außer dem an Selbstcrhaltung, zugelassen hätte.

Nachdem sie den Mantelsack gehörig durchforscht und seinenInhalt genau getheilt hatten, schritten sie zu dem weit ernstemGeschäfte des Trinkens, wobei sie den größten Theil der Nachtzubrachten. Brown hegte einige Zeit die Hoffnung, sie möchtenso viel trinken, daß sie von Sinnen kämen, wo dann seineFlucht leicht zu bewerkstelligen gewesen wäre. Ihr gefährlichesGeschäft jedoch verlangte Vorsichtsmaßregeln, die mit solcherunbeschränkter Unmäßigkeit gar nicht vereinbar waren. Dreivon ihnen legten sich zur Ruhe, während der Vierte wachte.Nach einer zweistündigen Wache wurde er von einem andernabgelöst. Als die zweite Wache vorüber war, weckte dieSchildwache alle, welche nun, zu Brown'S unaussprechlichemTröste, Vorbereitungen zum Abzug zu machen begannen, in-dem sie die verschiedenen Gegenstände zusammenpackten, diesich ein jeder zugeeignet hatte. Jndeß war noch immer einigeszu thun übrig. Zwei von ihnen brachten, nachdem sie zuBrown'S großer Beunruhigung eineZeitlang umhergcsucht hat-ten, ein Grabscheit und eine Schaufel zum Vorschein, ein anderer