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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Den letzten hielt er gestern aus," sagte ein zweiter Räu-ber;und nun mag die alte Meg um guten Wind für ihnbeten, sie hat dergleichen ja schon früher oft gethan."

Ich will um keinen für ihn beten," sagte Meg,ebensowe-nig als für dich, du räudiger Hund. Die Zeiten haben sich sehrgeändert, seit ich eine junge Dirne war. Damals gab es Män-ner, da fochten sie mit einander im offenen Felde, und lauertennicht als Mörder bei Nacht. Und die Vornehmen waren mildgesinnt und gaben einem armen Zigeuner gern Wein und Brod;es war aber auch nicht Einer unter uns, vom Johnnie Faa, demHauptmann, bis zum kleinen Christie im Korbe, der ihnen das Ge-ringste weggenommen hätte. Aber ihr habt die guten alten Re-geln verlassen, und darum ist's kein Wunder, daß Halseisen undKetten oft um euch raffeln. Ja, ihr seid anders geworden ihrkönnt eines braven Mannes Fleisch essen, seinen Trank trinkenund auf dem Stroh in seiner Scheune schlafen, und darnach könntihr ihm das Haus anstecken und ihm die Kehl' abschneiden fürseineMühe! Blut klebt auch an euren Händen, ihrHundemehrals je in ehrlichem Kampfe floß. Seht zu, wie ihr sterben werdet der da trieb's lang', eh' er sterben konnte er rang und kämpfteund konnte weder sterben noch leben; aber ihr die halbeGrafschaft wird zusehn, wenn ihr am Galgenholz hängt."

Die Gesellschaft ließ bei Meg'S Prophezeiung ein lautesGelächter erschallen.

Warum bist du hieher zurückgekommen, Alte?" sagte einervon den Zigeunern.Konntest du nicht bleiben wo du warst, undden Cumberländern wahrsagen? Geh' hinaus und stell' dichauf die Lauer, du alter Satan, und sieh zu, daß uns Niemandauf die Spur kommt; das ist Alles, wozu du jetzt noch gut bist."

Das ist es, wozu ich jetzt noch gut bin?" sagte die er-zürnte Matrone.Zu mehr als dem war ich gut in dem