deren Vertrauter und Liebling er nun geworden war, brachenin ein einstimmiges Geheul aus bei seinem Abschiede und ermußte ihnen zwanzig Mal versprechen, bald zurückzukehrenund ihnen all' ihre Licblingsstiickchen auf dem Flageolet vor-zuspielen, bis ste dieselben auswendig wüßten- — „Komm wie-der Capitain," sagte ein kleiner munterer Bursch, „und Jennysoll auch deine Frau werden." Jenny war etwa elf Jahr alt— sie lief hinweg und versteckte sich hinter ihrer Mutter.
„Capitain, komm wieder," sagte ein kleines rundes sechs-jähriges Mädchen, indem es den Mund zu einem Kusse bot,„dann will ich auch selber deine Frau sein "
Sie müßten von härterm Stoffe sein, als ich, dachteBrown, die von so vielen freundlichen Herzen mit Gleichgil-tigkeit scheiden könnten. — Auch die gute Hausfrau reichtedem scheidenden Gaste sittig und mit jener freundlichen Einfalt,welche der guten alten Zeit angehört, die Wange dar- —„Wir können nur wenig thun," sagte sie, „freilich äußerst we-nig — jedoch, wenn es irgend etwas gäbe" —
„Nun, meine theure Mrs- Dinmont, Sic ermuntern mich,eine Bitte zu wagen — hätten Sie wohl die Güte, mir einsolches graues Gewand zu verfertigen,' wie Ihr Mann einesträgt?" Er hatte Sitten und Sprache des Landes währendseines kurzen Aufenthaltes zur Gnüge kennen gelernt, umsicher zu sein, daß sein Gesuch nur Freude bereiten werde.
„O, wir müßten ja übel daran sein," sagte die Hausfraufreudig, „wenn wir das nicht verschaffen könnten, und zwar sogut, als es nur je zu haben war. Ich will morgen mit John Good-shire, dem Weber in Castletown, sprechen. Glückliche Reise, Sir!Geh' es Ihnen so'gut, als Sie es allen andern wünschen mögen!"
Ich darf nickt zu erwähnen vergessen, daß unser Reisen-der seinen treuen Gefährten Wasp auf einige Zeit als Gast