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las man für die vornehmsten Pächter aus, die übrigen wurdenunter deren Schäfer, Häusler, Untergebene und andere unter-geordnete Personen vertheilt. Diese Fische, im Rauch ihrerHütten getrocknet, bildeten eine schmackhafte Zugabe zu denKartoffel- und Zwiebelgerichtcn, woraus ihre Nahrung währenddes Winters hauptsächlich besteht. Ebenso fand auch eine frei-gebige Vertheilung von Bier und Branntwein unter diese Leutestatt, nebst einem sogenannten Fischkesscl, das heißt zwei oderdrei Lachsen, die in einem Kessel zum Abendessen gekocht werden.Brown begleitete seinen muntern Wirth und die übrigen seinerFreunde in die geräumige und dampfende Küche, wo dies wohl-schmeckende Mahl auf einem eichenen Tische duftete, daß John-nie Armstrong und seine lustigen Genossen daran hätten ban-kettiren können. Alles war lustig und aufgeräumt, Späße,lautes Gelächter und Neckereien folgten unausgesetzt auf ein-ander. Unser Reisender schaute sich eifrig nach dem finsternGesicht unscrs Fuchsjägers um; aber nirgends war es zu sehn.
Endlich wagte er eine Frage in Bezug auf denselben.»Das war ein recht ungeschickter Streich, meine Freunde, alseiner von euch seine Fackel in's Wasser fallen ließ, währendsein Gefährte mit dem großen Fisch kämpfte."
„Ungeschickt!" crwiederte ein Schäfer, indem er sich gegenBrown wandte, (es war derselbe rüstige junge Mann, derden Lachs gespießt hatte,) „er hätte seine Tracht Hiebe dafürverdient — das Licht auszulöschen, während der Fisch geradeam Haken hing! — Ich weiß ganz gewiß, der Gabriel ließdie Fackel absichtlich in's Wasser fallen — er kann's nicht mitansehn, daß ein Andrer etwas besser macht als er."
»Ja," sagte ein anderer, „er wird sich heute wohl schämen,sonst wäre er gewiß hier — Gabriel hat den Lachs eben solieb, wie irgend einer von uns "
Guy Mannering. II.
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