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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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Arten von gemeinerer Gattung machten den Chorus der Hundevollständig. Die Zuschauer am Rande der Schlucht oder des Tha-leS hielten ihre Windhunde in Bereitschaft, um sie sogleich aufden Fuchs loszulassen, sobald die Thätigkeit der Gesellschaft in derTiefe ihn einmal aus seinem Versteck getrieben haben würde.

Dies Schauspiel, obwohl für das Auge eines kunstgerechtenJägers nicht eben erfreulich, hatte doch einen gewissen Reiz- Dieschwanken Gestalten am Bergrande, die den Himmel zu ihremHintergründe hatten, schienen in der Luft zu schweben. DieHunde, voll Ungeduld über ihren Zwang und in Aufruhr ge-bracht durch das Gebell unten, sprangen hin und her und zerr-ten an der Leine, welche sie hinderte, sich mit ihren Kamera-den zu vereinen. Sah man abwärts, so bot sich ein eben soüberraschender Anblick. Die dünnen Nebel waren noch nichtvöllig zerstreut im Thale, so daß das Auge über ihrem Schleieroft umherirrte, um die Bewegungen derJägeruntcnzu entdecken.Zuweilen machte ein Lufthauch die Scene sichtbar, und cs schim-merte dann der bläuliche Bach herauf, wie er sich durch sein rauhesund einsames Thal in Krümmungen hinwand. Dann konnte manauch die Schäfer sehen, die mit ihrer furchtlosen Gewandtheit voneinem gefährlichen Punkte zum andern sprangen und die Hundeauf die richtige Spur brachten; das Ganze aber ward durch dieTiefe und die Entfernung so verkleinert, daß die Gestalten nur wieZwerge erschienen. Wieder schloß sich dann der Nebel über ihnenund die einzigen Anzeichen von ihren fortwährenden Anstrengun-gen blieben das Hallo- der Menschen und das Gebell der Hunde,welches wie aus den Eingeweide» der Erde emporstieg. Als derFuchs, so von einem Schlupfwinkel zum andern verfolgt, endlichgenöthigt war, das Thal zu verlassen, um einen entlegener»Zufluchtsort zu suchen, ließen diejenigen, die von der Höhe seineBewegungen beobachteten, ihre Windhunde los, welche, an