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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Schnelligkeit den Fuchs übcrtreffend, an Wildheit und Muthaber ihm gleich, bald dem Leben des Räubers ein Ende machten.

Auf diese Weise, ohne daß man die gewöhnlichen und schick-lichen Jagdrcgeln beobachtete, jedenfalls aber eben so sehr zurZufriedenheit der Zwei- und Vierfüßler, als wenn man alleKunstregeln gehörig befolgt hätte, wurden an diesem thaten-reichen Morgen vier Füchse getödtet; selbst Brown, der dochdie fürstlichen Jagden Indiens gesehn hatte und mit demNa-bob von Arcot auf einem Elephanten zur Tigerjagd gerittenwar, bekannte, daß ihm eine treffliche Morgenunterhaltung ge-worden sei. Als die Jagd für diesen Tag beendigt war, be-gaben sich die meisten der Jäger, der gewohnten Gastfreundschaftdieser Gegend gemäß, zum Mittagseffen nach Charlieshope.

Während der Heimkehr ritt Brown eine Strecke neben demJagdbeamten und legte ihm einige Fragen vor, die sich aufdie Artund Weise, wie er sein Amt verwaltete, bezogen. Der Mann ließeine gewisse Scheu blicken, seinem Blicke zu begegnen, und zugleichmerkte man ihm an, daß er sich gern von Brown's Begleitung undUnterhaltung befreit gesehn hätte, wofür dieser sich freilich keine»Grund denken konnte. Er war einhagcrer,finsterer, abergewand-ter Mensch, und sein Körperbau war wohlgeeignct für das rauheGewerbe, welches er übte- Aber sein Gesicht hatte nicht die Offenheiteines muntern Jägers; er blickte niederwärts, war verlegen, undvermied die Blicke derjenigen, welche ihn fest in's Auge faßten.Nach einigen unbedeutenden Bemerkungen über das Glück des Ta-ges, gab ihm Browncin kleines Geschenk undrittwiederzu seinemWirthe. Die Hausfrau hatte daheim alles zu ihrem EmpfangebereitetHeerde und Hühnerhof hatte seine» Tribut zum Mahlegeliefert, und die freundliche und herzliche Bewillkommnung ent-schädigte für alles,was hier anEleganzundmodischemWesen fehlte.