Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
41
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Brown hatte sich keinen eiligen Reiseplan vorgeschricben;er nahm daher bereitwillig die herzliche Einladung an, indemer versprach, eine Woche zu Charlieshope zu bleiben.

Als sie nach dem Hause zurückgekehrt waren, wo die Haus-frau ein reichliches Frühstück besorgte, vernahm diese die Nach-richt von der beabsichtigten Fuchsjagd zwar nicht eben billi-gend, jedoch ohne Unruhe oder Ucberraschung.Dandy! dubleibst ewig der Alte, nichts wird dich warnen, bis mandich einmal mit zerbrochenen Füßen heimbringt."

Ach, was!" antwortete Dandy," du weißt ja selber, daßmir noch niemals was zugestoßen ist."

So sagend, ermahnte er zugleich Brown, sein Frühstückzu beschleunigen, -dader Frost nachgelassen habe und dieSpur diesen Morgen trefflich liegen müsse."

Sie eilten daher den Otternanstand hinauf, indem der Päch-ter den Weg zeigte. Bald ließen sie das kleine Thal hinter sichund geriethcn zwischen Berge, die ziemlich steil waren. Die Ab-hänge zeigten oft Gräben, durch welche zur Winterzeit oder nachstarkem Regen die Gießbäche mit großer Heftigkeit niederrausch-ten. Einige Nebelschleier wogten an den Bergspitzen hin; eswaren Reste der Morgenwolken, denn der Frost hatte einemgelinden Thauwetter Platz gemacht. Durch diese flockigen Nebel-hüllen sah man unzählige temporäre kleine Bäche an den Sei-ten der Berge herniederrieseln, gleich Silberdrähten. Auf schma-len sogenanntenSchaftrcppchen" entlang der Bergabhänge,auf welchen Dinmont mit furchtloser Ruhe dahin ging, kamensie endlich dem Schauplatze der Jagd näher und sahen nun auchandere Männer, sowohl zu Roß als zu Fuß, welche dem Ortedes Rendezvous zueilten. Brown konnte nicht begreifen, wieeine Fuchsjagd zwischen Hügeln stattfindcn solle, wo höchstensein an den Boden gewöhntes Pferd sicher austreten könnte, wo