aufgestiegen! denn ich sehe dort einiges Volk über die Heidekommen, und es möchte nicht gut sein, das Gesindel hier zuerwarten."
Brown sah ein, daß dies Erscheinen von fünf oder sechsMann, mit denen die andern Schurken Gemeinschaft zu habenschienen, und die quer über das Moorland herzu kamen, alleCeremonien überflüssig machen müsse. Er bestieg daher Dumplehinter Dinmont und das kleine muthige Thier flog mit den bei-den großen, starken Männern hinweg, als wären es sechsjäh-rige Kinder gewesen. Der Reiter, dem die Pfade dieser Wild-niß genau bekannt schienen, trieb rasch vorwärts, indem er mitvieler Geschicklichkeit die sichersten Wege aussuchte, wobei erdenn auch von der Klugheit seines Kleppers unterstützt ward,welcher nie verfehlte, die schwierigen Stellen immer genau andem Flecke und auf die Weise zu überschreiten, wornach sie amsichersten zu passiren waren. Aber trotz dieser Vortheile wardie Straße doch zu uneben, und sie kamen zu oft verschiedenerHindernisse wegen von der geraden Richtung ab, daß sie denVerfolgern keinen großen Vorsprung abgewinnen konnten-„Wenn wir nur erst Withershins Bruch hinter uns haben,"sagte der unerschrockene Schotte zu seinem Gefährten, „dannist die Straße bei weitem besser und wir werden ihnen schnellaus dem Gesichte kommen."
Bald erreichten sie den erwähnten Ort; es war ein engerKanal, worin ein unbedeutendes schlammiges Wasser mehr-insickcrte, als floß, welches mit glänzenden grünen Sumpf-pflanzen überdeckt war. Dinmont lenkte sein Pferd nach einerUebergangsstelle, wo das Wasser etwas lebhafter auf härtermBoden zu fließen schien; aber Dumple stutzte vor dem vorge-schlagenen Uebergangspunkte zurück, senkte seinen Kopf, alswolle er den Sumpf genauer in Augenschein nehmen, dabei