überzeugt, daß Mr. Dinmont's Fortkommen im Moorlandlangsamer als sein eigenes sein müsse, beschloß er seine Schrittezu beschleunigen und jenen womöglich einzuholen, um Vortheilvon seiner Kenntniß der Gegend zu ziehen. In diesem Au-genblick sprang sein kleiner Dachs vorwärts und fing wüthendzu bellen an.
Brown beschleunigte seine Schritte, und indem er denGipfel einer kleinen Anhöhe erreichte, sah er den Gegenstand,welcher den Hund unruhig machte. In einem Hohlweg, etwaeinen Büchsenschuß weiter unten, war ein Mann, den erleicht als Dinmont wieder erkannte, in verzweifeltem Kampfemit zwei andern begriffen. Er war abgestiegen und verthei-digte sich so gut er konnte mit dem schweren Ende seinerPeitsche. Unser Reisender eilte zu seinem Beistände vorwärts;aber eh' er so weit kam, hatte den Pächter ein Schlag zurErde gestreckt, und einer der Räuber gab ihm, um den Siegsicher zu machen, noch einige unbarmherzige Schläge über denKopf. Der andre Schurke beeilte sich, Brown in den Weg zutreten und rief seinem Kameraden zu, herbeizukommen, „dennder Eine hätte schon genug," das hieß wahrscheinlich, Wi-derstand und Klage wären bei ihm vorbei. Der eine Schurkewar mit einem Hirschfänger bewaffnet, der andere mit einemKnittel; aber die Straße ist sehr eng, dachte Brown, Feuer-gewehr haben sie nicht, und sonach kann ich's schon mit ihnenaufnehmen. — Sie trafen auf einander und zwar mit denmörderlichsten Drohungen von Seiten der Räuber. Jndeßfanden sie bald, daß ihr neuer Gegner eben so stark als ent-schlossen war, und nachdem sie einige Hiebe gewechselt hatten,rief ihm der Eine zu: „Geh deiner Nase nach über die Heide,in's Teufels Namen, denn sie hat sich hier in nichts zu mischen "Brown verwarf diesen Friedensantrag, der den unglück-