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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Mischung mit Landstreichern und Verbrechern, die in dieser wil-den Gegend Zuflucht vor der Gerechtigkeit suchen. Die Bewoh-ner jener Distrikte waren in früherer Zeit so, sehr Gegenständedes Argwohns und Mißfallens ihrer gebildeter» Nachbarn,daß in der Gemeine von Newcastle ein Gesetz bestand, oder wohlnoch besteht, welches jedem freien Manne dieser Stadt verbot, auseinigen gewissen Thälern dieser Gegend einen Lehrling aufzuneh-men. Ein Sprichwort sagt:Gib einem Hund einen schlechtenNamen und häng' ihnund man kann dazu setzen, wenn du einemMenschen oder einer Klasse von Menschen einen schlechten Namengibst, so werden sie gewiß etwas thun, was den Galgen verdient.Brown hatte von dergleichen etwas gehört, und sein Argwohnwar gestiegen nach dem Gespräche zwischen der Wirthin, Din-mont und der Zigeunerin; aber sein Gemüth war von Naturfurchtlos, er hatte nichts bei sich, was einen Räuber reizenkonnte, und überdies hoffte er noch vor Nacht durch die Heidezu kommen. Im letzten Punkte indeß sollte er sich getäuschtsehen. Der Weg verlängerte sich über Vermuthen und derHorizont begann sich zu verfinstern, gerade als er ein ausge-dehntes Stück Moorland betrat.

Sorgfältig und bedachtsam seine Schritte'prüfend, ging derjunge Offizier nun auf einem Pfade hin, welcher bald zwischenzwei Wänden von lockerer Moorerde hinlief, bald durch schmaleaber tiefe Gräben gekreuzt ward, welche mit einemWemisch vonSchlamm und Wasser geflllltwaren; ebenso erschwerten denWegHaufen von Sand und Steinen, welche zusammengeschwcmmt wa-ren, wann Quellen und Gießbäche von den benachbarten Hügelnden Moorgrund in der Tiefe überflutheten. Er begann zwbeden-ken, wie sich ein Reiter auf so unebenem Boden seinen Weg bahnenkönne; die Spuren der Hufe waren indeß uoch immer sichtbar; ermeinte sogar ihren Schall in einiger Entfernung zu hören, und