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hier nicht euren Gaul borgen, ich werd' ihn morgen früh wie-der mit dem Knecht zurückschicken."
Der Gaul war aufs Feld gelassen und war schwer zufangen —„Na, da hilft nun nichts, aber kommen Sie mor-gen auf jeden Fall. — Und nun, Frau Wirihin, muß ich zu-reiten, damit ich vor Dunkelwerden zur Furlh bin, denn eureHeide hier ist nicht geheuer, ihr wißt schon."
„Pfui, Mr. Dinmont, das ist nickst hübsch, die Gegend inschlechten Ruf zu bringen — 's ist doch Niemand in der Heide be-unruhigt worden, seit Sawny Culloch vor zwei Jahrcch woraufNowley Overdees und Jock Penny zu Carlisle aufgehangenwurden. Kein Mensch lebt in Newcastle, der jetzt so wasthun möchte — wir sind jetzt ein ehrliches Volk hier."
„Ei, Tib, das wird so sein, wenn der Teufel blind ist — abersein Auge ist noch recht gut. Seht an, Wirthin, ich habe die meistenOrte von Galloway und Dumfries-shire besucht, war in derRunde überall bei Carlisle und auf dem Jahrmärkte zu Sta>neshiebank; sollt' ich nun nach alledem noch so nah von Hausegeplündert werden, das war doch übel — drum will ich michlieber bei Zeiten auf den Weg machen "
„Wart Ihr in Dumfries und Galloway?" sagte die alte Dame,die rauchend am Herde saß und bis jetzt kein Wort gesprochenhatte-
„Freilich war ich da, gute Frau, und müde genug hatmich die Partie gemacht."
„Dann ist Euch vielleicht ein Ort bekannt, der Ellangowanheißt?"
„Ellangowan, das gehörte Mr. Bertram — Ich kenne denOrt recht gut. Der Laird ist vor etwa vierzehn Tagen ge-storben, wie ich hörte."
„Gestorben!" —sagte die alte Frau, indem sie ihre PfeifeGuy Mannering. II. L