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fallen ließ, aufstand und vom Kamine vorwärts kam. — „Ge-storben! — wißt Ihr das gewiß?"
„Ganz sicher," sagte Dinmont, „denn der Vorfall machtenicht geringen Lärm in der Grafschaft. Er starb gerade, alssein Eigcnthum versteigert werden sollte; dadurch wurde dieVersteigerung aufgeschoben und viele Leute waren vergeblichgekommen. ES hieß, er wäre der letzte einer alten Familieund viele bedauerten ihn sehr — freilich wird das adlige Blutjetzt seltner in Schottland, denn je."
„Todt!" wiederholte die alte Frau, welche unsre Leser be-reits als ihre alte Bekannte Meg Merrilies erkannt haben —„Todt! das gleicht vieles auS- Und Ihr sagtet, er starb ohn'einen Erben?"
„Jawohl, Frau, und ebendarum ist das Vermögen ver-kauft; denn es hieß, man hätt' es nicht verkaufen können, so-bald ein männlicher Erbe dagewescn wäre."
„Verkauft!" wiederholte die Zigeunerin in einem Tone, derfast wie ein Schrei klang; „und wer wagte Ellangowan zu kau-fen, der nicht von Bertram's Blute war? — und wer war imStande zu sagen, ob nicht der hübsche Junker zurückkchrenwerde, um sein Erbe in Anspruch zu nehmen? — wer durftedas Gut und das Schloß Ellangowan kaufen?"
„Ja, Frau, es war einer von den Federhelden, der kaufteAlles — Glossin, glaub' ich, heißt er "
„Glossin — Gibbin Glossin! — den Hab' ich ja wohl hundert-mal in meinem Korbe getragen, denn seine Mutter war um keinHaar vornehmer, als ich selber — er wagt es, die Baronie Ellan-gowan zu kaufen! — Gott sei mit uns — es ist eine schrecklicheWelt! — ich Hab'ihm Böses gewünscht, aber solch ein Unglücknimmermehr — o, es schmerzt mich, nur daran zu denken!" —Sie schwieg einen Augenblick, widersetzte sich jedoch mit der