Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
16
Einzelbild herunterladen
 

16

eine Hetzerei mit den Füchsen und Mardern, wir haben seit-dem nichts Aehnliches erlebt! Wahrlich, das war eine Nacht!"

Vermuthlich haben Sie hier viel Wild?"

Viel, Herr! Ich glaube, es gibt mehr Hasen als Schaafe aufmeinen Feldern; und was die Hasel- und Feldhühner betrifft, dieliegen so dicht, wie die Tauben im Taubenschlag SchöffenSie schon einmal einen Birkhahn, Herr?"

Wahrhaftig, ich hatte noch nicht einmal das Vergnügen,einen zu sehn, außer im Museum zu Keswick."

Da haben wii's ich konnte das an der südländischenSprache merken 's ist recht närrisch, daß es so wenige unter denenglischen Leuten gibt, die hieher kommen, welche einen Birkhahngeschn haben! Hören Sie anSie scheinen ein wackrerBursch,und wenn Sie bei mir vorsprechen wollen, bei Dandp Dinmont zuCharleshope da sollen Sie einen Birkhahn sehn, einen Birk-hahn schießen und obendrein einen Birkhahn essen, Herr!"

Ei, das Essen soll die Hauptsache sein, gewiß, Sir; ichwerde mich glücklich schätzen, wenn ich Zeit haben werde,Ihrer Einladung zu folgen."

Zeit? Können Sie nicht gleich mit mir nach Hause ge-hen? Wie reisen Sie?"

»Zn Fuße, Sir; und wenn das hübsche Pferd im Stalldas Ihre ist, so würd' es unmölgich für mich sein, Schrittmit Ihnen zu halten "

Ja freilich, Sie müßten denn sieben Stunden Wegs in einermachen können. Aber Sie können doch vor Nacht bis Riccarton kom-men, und dort ist ein Wirthshaus oder wenn Sie lieber beiJockey Grieve auf der Heide bleiben wollen, der würde Sie rechtgern aufnehmcn; und ich reite ohnedies vorbei und trink' ein Gläs-chen mit ihm an derThüre, da kann ich ihm gleich sagen, daß Siekommen wollen oder halt! gute Frau, könnt' ihr dem Gentleman