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Mr. Dinmonts gutem Beispiel zu folgen, indem sie aufdas Rind-fleisch deutete; schließlich füllte sie ihm noch einen Krug mit ihremHausgebräu. Brown verlor keine Zeit, sich des Fleisches undBiers zu bedienen. Eine Zeitlang war sein Tischgenoffe und erzu sehr beschäftigt, um Notiz von einander nehmen zu können,außer etwa durch ein freundliches Nicken, sobald der eine oderandre den Bierkrug erhob. Endlich, als unser Fußgänger an-fing, dem kleinen Waüp etwas zu rechte zu machen, nahm derschottische Pächter, denn ein solcher war Mr. Dinmont, Ge-legenheit, die Unterhaltung einzuleiten.
„Ein hübscher Dachs, Sir — und gewiß gut zur Jagd — dasheißt, wenn er gut dressirt ist, denn darauf kommt doch alles an."
„Freilich, Sir," sagte Brown, „seine Erziehung ist etwasvernachlässigt worden. Seine Haupttugend b-steht darin, daßer ein guter Gesellschafter ist."
„Wirklich, Sir? das ist Schade, bitt' um Verzeihung — das istsehr Schade — Vieh oder Mensch, Erziehung sollte nie fehlen.Ich habe sechs Dachse zu Hause, ungerechnet zwei Paar Jagdhunde,fünf Windspiele und noch mehrere andre Köter. Da ist der altePepper und veralte Mustard, der junge Pepper und der junge Mu-stard, und der kleine Pepper und der kleine Mustard — die Hab' ichalle regelrccht bressirt, erst auf Kaninchen, dann auf Wiesel u- dgl.,und endlich auf Füchs und Dächse — und nun fürchten sie sichvor nichts, was ihnen mit haarigem Fell begegnet "
„Ich glaub' es wohl, Sir, sie sind gut dressirt — aber beieiner so großen Hundezahl scheinen Sie mir doch eine sehrbeschränkte Zahl von Namen dafür zu haben?"
„O, das ist so meine Art. um die Race genau zu merken undrein zu halten — der Herzog selber hat schon bis nach Charleshopegeschickt, um eine» von Dinmonts Pepper- oder Mustarbdächsen zubekommen — Ja, er schickte den Förster Tam Hudson; da gab es