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gründe, durch welchen ein kleiner Bach rieselte- Das Haus wardvon einem großen Eschenbaum beschattet, an welchen eine Lehm-hütte, die als Stall eiente, angebaut war In dieser Hütte standein gesatteltes Pferd, welches eben mit seiner Mahlzeit beschäf-tigt war. Die Hütten in diesem Theile Cumberlands theilen dasrohe Aeußcre, welches die schottischen charakteristrt. Das Aeu-ßere des Hauses ließ wenig vom Inneren hoffen- obwohl ei» prah-lerisches Schild, wo ein Bicrkrug sich freiwillig in ein Trinkglasergoß, und ein hieroglpphisches Gekritzel darunter das Ver-sprechen auszudrücken versuchte, daß hier „Gute Bedienung fürMann und Roß" zu finden sei. Brown war kein eigensinni-ger Reisender — er hielt an und betrat die Schenke.
Das erste, was sein Auge in der Küche erblickte- war ein großerrüstiger Landmann, in einen weiten Reitrock gehüllt, der Eigen-thümer des Pferdes, welches im Stalle stanv; er war beschäftigt,einige große Schnitte gekochten Rindfl isches zu verarbeiten undwarf dabei von Zeit zu Zeit einen Blick durch's Fenster, um zusehen, wie es seinem Rosse draußen schmecke. Ein großer Bier-krug hatte neben seinem Teller Posto gefaßt, und er sprach ihmvon Zeit zu Zeit tüchtig zu. Die gute Frau vom Hause warmit Backen beschäftigt- Das Feuer brannte, wie gewöhnlichin dieser Gegend, auf einem steinernen Herde, in der Milteeines ungeheuren Kamincs, welcher mit zwei Bänken versehenwar. Auf einer derselben saß eine außerordentlich hochgewach-sene Frau, gehüllt in einen rothen Mantel und mit einer ge-krämptcn Mütze auf dem Kopfe; übrigens war ihr Aeußeresdas einer Keffe>fllckerfrau oder Bettlerin. Sie war eifrig miteiner kurzen schwarzen Tabakspfeife beschäftigt.
Als Brown etwas zu essen verlangte, wischte die Wirthin mitihrer mehligen Schürze eine Ecke des Tisches ad, legte einen hölzer-nen Teller, Messer und Gabel vor den Reisenden und empfahl ihm,