Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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er sich vor, beharrlich zu sein. Doch wir glauben, es werdedem Leser angenehm sein, seine Denkweise und seine Absich-ten aus seinen eignen Mittheilungen kennen zu lernen, dieer an seinen vertrauten Freund, Hauptmann Delaserre, einenvornehmen Schweizer, richtete, welcher in seinem Rcgimenteeine Compagnie hatte.

Auszug.

Laß mich bald von dir hören, lieber Delaserre. Bedenke,daß ich nichts von den Angelegenheiten unsers Regiments erfahrenkann, als durch deine freundliche Vermittelung, und doch verlangtmich, zu wissen, was aus dem Kriegsgericht zu Apro gewordenist und ob Elliot die Majorität für sich hat; desgleichen, wie dieRekrutirung vor sich geht, und mieden jungen Offizieren ihr Tischgefällt. Nach unserm alten Freund, dem Oberst-Lieutenant,brauch' ich nicht zu fragen; ich sah ihn, als ich durch Nottinghamreiste, glücklich im Schooße seiner Familie. Welch ein Glück,Philipp, ist es für uns arme Teufel, noch solch einen kleinen Ruhe-platz zwischen dem Felde und dem Grabe zu haben, wenn wir derKrankheit, dem Schwerte, dem Blei und den Folgen eines hartenKriegerlebens entgangen sind! Ein ausgedienter alterSoldar istimmer ein würdiger und geachteter Charakter- Er murrt dann undwann ein wenig, aber dann ist er auch wohl dazu berechtigt wollteein Advokat, ein Arzt oder einGeistlicherein Klagelied über Unglückund Vernachlässigung anstimmen, so würden ihm alsbald hundertZungen seine eigene Ungeschicklichkeit als Grund vorwerfen. Aberdem stupidesten Veteran, der je seine zehnmal erzählte Geschichtevon einer Belagerung oder Schlacht herstammelte, hört man mitTheilnahme und Ehrfurcht zu, wenn er seine dünnen Locken schüt-telt und unwillig von den Knaben schwatzt, die ihm vorgesetzt sind.Und du und ich, Delaserre, die wir beide Fremde find denn ich