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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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muß mich ja doch auch dafür halten, obwohl ich eigentlich einSchotte bin, weil die Engländer, könnt' ich meine Abkunft be-weisen, mich kaum als Landsmann anerkennen würden wirkönnen stolz darauf sein, daß wir unsre Beförderung erfochtenhaben, und durch das Schwert gewannen, was wir auf andereWeise nicht erlangen konnten, da uns das Geld dazu fehlte.Die Engländer sind ein kluges Volk. Während sie sich selbstloben und sich den Anschein geben, als schätzten sie alle andreVölker gering, lassen sie uns zum Glück Hinterthüren offen,durch welche wir von der Natur weniger begünstigten Fremdeneinen Eheil ihrer Vortheile erlangen können. Und so gleichensie in mancher Hinsicht einem prahlerischen Gastwirt-, welcherden Werth und Wohlgeschmack seines sechsjährigen Schöpses lobt,während cs ihn doch freut, allen in der Gesellschaft davon mit-theilen zu können. Kurz, du, den seine stolze Familie, und ich,den sein hartes Geschick zum Krieger Fortuncns machte, wirhaben doch stets die angcnehmcErinncrung, daß, wo uns im briti-schen Dienste Hemmnisse begegnen, nur der Mangel des Geldesdaran schuld war, indem wir den Zoll amScblagbaum nicht entrich-ten konnten; nicht aber, als hätten wir überhaupt die Straßenicht bereisen dürfen. Kannst du daher den kleinen Weischel bere-den, einer der Unfern zu werden, so laß ihn in Gottes Namendie Fähndrichsstelle kaufen, sich gut aufführcn, seine Pflichtthun und seine weitere Beförderung dem Schicksal überlassen.

Und nun wirst du, wie ich hoffe, höchst begierig sein, dasEnde meines Romans zu erfahren. Ich erzählte dir, daß ich esfür gut fand, mitDudley, einem jungen englischen Künstler, mitdem ich bekannt geworden, cincFußreise von einigen Tagen in dieBerge von Westmoreland zu unternehmen. Es ist dieser Dudleyein recht hübscher Bursch, mußt du wissen, Dclaserre er malterträglich, zeichnet schön, unterhält sich gut und spielt die Flöte