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7 (1851) Guy Mannering
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Vermittelung zu bitten. Sie versicherte, daß, obwohl siesich nicht getraue, eines Gentlemans Garderobe in Stand zusetzen, doch nichts leichter sei, als die des Dominie in Ord-nung zu bringen.

Wenn mein armer Vater zu Ellangowan," sagte sie,fürnöthig fand, ein Kleidungsstück des Dominie zu erneuern, soließ er einen Diener bei Nacht in das Zimmer desselben gehen,denn er schlief so fest wie ein Murmelthier; der Diener mußtedas alte Kleid wegnehmen und das neue zurücklassen; auchkonnte man durchaus nicht bemerken, daß sich der Dominienur im Geringsten der Verwandlung bewußt sei, die bei sol-chen Gelegenheiten mit ihm vorgegangcn war "

Mac-Morlan bestellte, Miß Bertram's Rathe gemäß, einengeschickten Kleidcrkünstler, der, nachnem er den Dominie auf-merksam betrachtet hatte, das Werk übernahm, ihm zwei An-züge zu fertigen, nämlich einen schwarzen, und einen raben-grauen; auch sollten beide gehörig paffen, zum wenigsten sogut (dies versprach der Künstler) als es bei einem Manne vonso außergewöhnlichem Baue in der Macht irdischer Nadelnund Scheeren läge. Als dieser kunstreiche Biedermann seinWerk vollbracht und die Kleider zur Stelle geliefert hatte,nahm Mac-Morlan, entschlossen, seinen Vorsatz allmälig insWerk zu setzen, am nämlichen Abend ein sehr wichtiges Stückder Kleidung weg und legte an dessen Stelle das entsprechendeneue. Als er sah, daß dies ohne bemerkt zu werden hinging,so wagte er sich zunächst an die Weste und schließlich an denRock. Als er völlig metamorphosirt und zum erstenmal inseinem Leben anständig gekleidet auftrat, bemerkte man, daßder Dominie ein unbestimmtes und verworrenes Bewußtseinvon der Verwandlung seines äußern Menschen zu haben schien.Sobald sie diesen zweifelhaften Ausdruck auf seinem Gesichte