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brochen. Mac-Morlan hatte von des Mannes Verfahren ge-gen die Tochter seines Wohlthätcrs eine genaue Schilderunggegeben. Als Antwort legte Mannering die Frage vor, obSimson noch immer die bewundernswerthe Tugend der Schweig-samkeit besitze, durch die er sich so merkwürdig zu Ellangowanauszeichnete. Mac-Morlan bejahte dies. »Lassen Sie Simsonwissen," hieß es in des Obersts nächstem Briefe, „daß ich sei-nen Beistand brauchen werde, um meines Oheims, des Bi-schoffs Bibliothek in Ordnung zu bringen, die ich zur See anOrt und Stelle schaffen lasse. Auch werde ich ihn brauchen,um einige Papiere zu copiren und zu ordnen. Stellen Sieihm seinen Gehalt im Voraus fest, wie es Ihnen paffendscheint. Der gute Mann soll anständig gekleidet werden, undseine junge Lady nach Woodbourne begleiten."
Der wackere Mac-Morlan empfing diesen Auftrag mit großerFreude, erwog jedoch hin unk her, wie sich der Punkt aus-führen lassen werde, der des würdigen Dominie neue Kleidungbetraf. Er betrachtete diesen mit forschendem Blick und eswar nur allzudeutlich, daß sein gegenwärtiger Anzug täglichin beklagenswerthern Zustand gerieth. Ihm Geld zu geben,mit der Aufforderung, zu gehen und sich selber auSzustattcn,dies hieß nur, ihm die Mittel geben, sich lächerlich zu machen.Denn wenn Mr- Simson ei» so seltenes Ereigniß vorkam,wie der Ankauf neuer Kleidungsstücke ist, so zogen die Er-gänzungen seiner Garderobe, die er nach eignem Geschmackgewählt hatte, gewöhnlich alle Knaben des Ortes Tage langhinter ihm drein. Wollte man andrerseits einen Schneiderbringen, um ihm das Maaß nehmen, und ihm dann, gleicheinem Schulknaben, die Kleider ins Haus schicken zu lassen,so mußte ihn das jedenfalls verletzen. Endlich beschloß Mac-Morlan, Miß Bertram zu Rathe zu ziehn und sie um ihre