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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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wünschte, bald wieder verkäuflich sein werde. Ich will die-sen Brief nicht eher absenden, als bis ich Genaueres überseine Absichten gehört habe."

Ich habe nun eine Unterredung mit meinem Vater ge-habt, wobei er mir so viel Vertrauen bewies, als er mir ver-muthlich überhaupt beweisen will. Er forderte mich heutenach dem Frühstück auf, mit ihm in die Bibliothek zu gehen;die Kniee, Matilde, bebten mir, und es ist keine Uebertreibung,wenn ich sage, daß ich ihm kaum nach jenem Zimmer zu fol»gen vermochte. Ich fürchtete mich und wußte nicht wovorvon Kindheit hatte ich ja Alles vor seinem Stirnrunzeln zit-tern sehn. Er hieß mich niederfttzcn, und nie gehorchte icheinem Befehle so bereitwillig, denn ich vermochte wirklich kaumzu stehn. Er selbst ging im Zimmer auf und ab. Du hastmeinen Vater gesehn und ich besinne mich, daß dir seine soausdrucksvollen Züge ausfielen. Seine Augen sind von Na-tur ziemlich lichtfarben, aber Aufregung oder Zorn gibt ihneneinen düsteren und scurigern Glanz; er hat auch eine gewisseGewohnheit die Lippen zusammenzuziehen, wenn er sehr auf-geregt ist; und dies deutet den Kampfan, der zwischen seinernatürlichen Hitze und seiner kräftigen Selbstbeherrschung statt-findct. Dies war das erste mal, daß wir seit seiner Rückkehraus Schottland allein waren, und als er durch jene Zeichenseine innere Bewegung verrieth, zweifelte ich kaum, daß erim Begriff sei, auf den gefürchteten Gegenstand einzugchen.

Zu meinem unaussprechlichen Tröste fand ich, daß ich michirrte und daß, was er auch immer von Mr. Mervyns Arg-wohn und Entdeckungen wissen mochte, er doch nicht willenssei, mit mir über diese Sache zu sprechen. Feig, wie ich war,fühlte ich mich unendlich erleichtert, obwohl, wenn er wirklich

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