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7 (1851) Guy Mannering
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zurückzuziehcn und trat selber sogleich zurück, mit einiger Hoff-nung, daß man unsere Zusammenkunft nicht bemerkt habenmöge.

Doch ach, Matilde, diese Hoffnung schwand alsbald, alsich Mr. Mervyns Gesicht am andern Morgen beim Frühstückbeobachtete. Sein Blick war so herausfordernd klug und selbst-vertrauensvoll, daß ich, hätte ich nur gedurft, weit zorniger,als je zuvor in meinem Leben, hätte sein können. Aber ichmußte gute Miene zum bösen Spiel machen, und meine Spa-ziergänge sind nun auf die Gränzen seiner Besitzung beschränkt,wo der gute Herr an meiner Seite ohne Beschwerde mitgchenkann. Ein oder zweimal ertappte ich ihn auf dem Versuche,meine Gedanken zu ergründen und den Ausdruck meines Ge-sichts zu beobachten. Er hat mehr als einmal von dem Fla-geolet geredet und zu verschiedenen Malen ließ er Lobsprücheüber die Wachsamkeit und Wildheit seiner Hunde und überdie Regelmäßigkeit hören, mit welcher der Wächter seine Run-den mit geladener Büchse macht. Er gedachte auch der Fuchs-eisen und Selbstschüsse. Ungern möchte ich meines Vatersaltem Freunde in seinem eigenen Hause Trotz bieten; abermich verlangt ihm zu zeigen, daß ich meines Vaters Tochterbin, und davon wird sich Mr. Mcrvpn gewiß überzeugen,wenn ich ihm erst einmal offen und unverholen ans alle jeneindirekten Winke antworte. Eines weiß ich gewiß, und da-für bin ich ihm dankbar er hat MrS. Mervyn nichts ge-sagt. Gott steh' mir bei, ich würde sonst Vorlesungen gehörthaben über die Gefahren der Liebe und der nächtlichen See-luft, über das Gefährliche, was Schnupfen und Glücksrittermit sich führen, über den Nutzen der Molkenkur und verschlos-sener Fenster! Ich kann mir nicht helfen, Matilde, ich mußscherzen, obwohl mein Herz schwer genug ist. Was BrownGny Mannering. I. 13