Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
192
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trag für sein eignes Kind von Vanbeest Brown, erzogen ausGnade von dem Hause Vanbeest und Vanbruggen, anhörenwürde! O Matilde, es wird nie geschehn und wirklich, sokindisch bin ich, daß ich kaum umhin kann, mit seinen aristo-kratischen Gefühlen zu s-mpathisiren. Mrs. Vanbeest Brown!der Name hat freilich wenig Empfehlendes. Was für Kin-der sind wir doch!"

Achter Auszug.

Nun ist Alles vorbei, Matilde!Ich werde nimmermehrden Muth haben, meinem Vater zu bekennen ja, ich fürchtesogar sehr, daß er mein Geheimniß bereits von Jemand an-dern» gehört hat, und dadurch wäre das Verdienst meinerfreien Mittheilung gänzlich vernichtet und jeder Strahl vonHoffnung zerstört, den ich damit zu verbinden wagte. GesternNachts kam Brown wie gewöhnlich, und sein Flageolet aufdem See verkündigte seine Annäherung. Wir hatten ausge-macht, daß er jedesmal von diesem Zeichen Gebrauch machensolle. Diese romantischen Seen locken zahlreiche Besucherherbei, welche ihrem Enthusiasmus dafür nachgebcn, indem siediese Scenerie zu allen Stunden besuchen, und wir hofften,daß Brown, wenn er aus dem Hause bemerkt würde, für ei-nen jener Naturbewunderer gelten werde, der dem Drangeseines Gefühles mittelst der Musik Luft machte. Diese Tönekonnten auch mir zur Entschuldigung dienen, wenn man michauf dem Balkon beobachtete. In letzter Nacht jedoch, als ich eifrigauf dem Entschlüsse beharrte, meinem Vater ein offenes Bekennt-niß abzulegen, welches er mir ernstlich auszuredcn strebte, hörtenwir das Fenster in Mr. Mervyns Bibliothek, die sich unter meinemZimmer befindet, leise öffnen. Ich gab Brown ein Zeichen, sich