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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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mich Rücksicht zu nehmen, und den Frieden meines Herzensfür hinlänglich gesichert durch das Bewußtsein zu halten, daßer nicht unter meines Vaters Waffe gefallen sei. Er antwor-tet aber wie könnt' ich Alles, was er antwortete, einzelnberichten? Er beruft sich, wie auf ein Recht, auf jene Hoff-nungen, die ihm meine Mutter zu nähren gestattete, undwollte mich zu der Tollheit einer Verbindung ohne meinesVaters Billigung überreden. Dazu jedoch, Matilde, werdeich nicht überredet werden. Ich habe all den rebellischen Ge-fühlen, die in mir seinen Vorschlag unterstützen wollten, wi-derstanden, und habe sie bewältigt; aber wie soll ich mich ausdiesem unseligen Labyrinthe befreien, in welches Schicksal undThorbeit uns beide geführt haben!

Ich habe so lange daran gedacht, Matilde, daß mir derKopf schwindelt ich weiß keinen bessern Plan zu finden,als daß ich meinem Vater Alles offen bekenne. Er verdientdas, denn seine Freundlichkeit gegen mich ist unwandelbar;auch glaube ich soviel an seinem Charakter, seit ich ihn ge-nauer studirte, entdeckt zu haben, daß er hauptsächlich nurdann in Zorn geräth, wo er Täuschung oder Betrug arg-wohnt; in dieser Hinsicht ist sein Charakter vielleicht früheram meisten von derjenigen Person mißverstanden worden, dieihm am theuersten war. Es liegt auch etwas Schwärmeri-sches in seinem Gemüthe, und oft sah ich, daß ihm die Er-zählung einer edeln Handlung, einer heldenmüthigen Thatoder einer tugendhaften Selbstverläugnung Thränen entlockte,welche er bei einer gewöhnlichen Leidensgeschichte nicht vergoß.Brown behauptet jedoch, daß er gegen ihn persönlich feindseliggesinnt sei. Und seine niedrige Herkunft die würde aller-dings ein Stein des Anstoßes sein. O, Matilde, ich hoffe,daß keiner deiner Vorfahren bei Poitiers und Agincourt mit-