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Spieltisch sitzen. Der Vorfall, der hier folgt, überschreitetvielleicht nicht die Gränzen eines Scherzes, aber ich sähe dochlieber, der Scherz rührte von dir her, als von mir.
„Zwei oder dreimal während verletzten vierzehn Tage hörteich spät in der Nacht, oder auch sehr früh am Morgen, auf einemFlagcolet die Hindumelodie spielen, die dcineTochter so gern hat.Eine Zeitlang glaubte ich, daß etwa ein musikalischer Bedienter,der seine Kunstliebe bei Tage unterdrücken mußte, die stille Nacht-stunde wählte, um die Töne nachzuahmen, die er erlauscht hatte,während er im Vorzimmer aufwartete. In der letzten Nacht je>doch, wo ich noch spät in meinem Studierzimmer saß, welches sichunmittelbar unter Miß Mannerings Gemach befindet, hörte ich zumeinem Erstaunen nicht allein dasFlageolet genau, sondernüber-zeugte mich auch, daß es vom See unter dem Fenster heraustönte.Begierig zu erfahren, wer uns zu so ungewöhnlicher Stunde dieSerenade brächte, schlich ich leise zu meinem Fenster. Aber es wa-ren außer mir auch andre Lauscher vorhanden. Du erinnerst dich,daß Miß Mannering das Zimmer vorzog, weil es einen Balkonvorm Fenster nach dem See zu hatte. Nun wohl! ich hörte, wiesich ihr Fenster öffnete, und wie ihre eigne Stimme mit einer Per-son Unterhaltung pflog, welche von unten antwortete. Dies istkeineswegs „Viel Lärmen um Nichts;" ich konnte ihre Stimmenicht verkennen, ihre sanften, schmeichelnden Töne — und, um dieWahrheit zu sagen, die Laute von unten sprachen auch die zärt-lichste Leidenschaft aus — denJnhalt aber könnt'ich nichtverstehn.Ich öffnete mein Fenster, um etwas mehr von diesem spanischenRendezvous zu hören, alsein bloßesGemurmel; obwohlichindeßhöchst vorsichtig war, schreckte das Geräusch doch die Sprechendenauf; das Fenster verjüngen Dame schloß sich im Augenblick. DasGeräusch zweier Ruder im Wasser verkündigte den Rückzug desmännlichen Theilnchmcrs am Gespräch. Ich sah wirklich seinen