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unermeßlich ist, und der Breitengrad günstig für uns. Von De-vonshire nach Westmoreland zu gehen, könnte einem OstindierSchauder erwecken; aber von Galloway oder Dumfries-Shire zuuns zu kommen, heißt schon der Sonne um einen (wenn auch nurkurzen) Schritt näher treten. Wenn übrigens, wie ich vermuthe,der beabsichtigte Kauf mit dem alten Geisterschloß im Zusammen-hang steht, wo du auf jener Reise vor zwanzig Jahren den Astro-logen spieltest, so Hab'ich dich jenen Schauplatz zu oft mit komi-scher Begeisterung schildern hören, als daß ich hoffen könnte, dirden Kauf auszureden. Ich hoffe jedoch auch, daß der gastfreund-liche geschwätzige Laird noch nicht auf den Strand gelaufen, unddaß auch sein Kaplan, durch dessen Schilderung du uns so oft zulachen machtest, noch in rerum nuturs vorhanden ist.
„Hier, lieber Mannering, wünschte ich schließen zu können,denn es fällt mir außerordentlich schwer, den Rest meiner Ge-schichte zu erzählen; obwohl ich dich im voraus davon versichernkann, daß von Seiten meines derzeitigen Mündels, Julia Man-nering, nicht die geringste vorsätzliche Unziemlichkeit vorgefallenist. Aber ich muß meinen ehemaligen Schulspitznamen, HansGeradezu, auch diesmal bewähren. Mit einem Wort also,hier hast du die ganze Sache.
„Deine Tochter hat viel von dem romantischen Zuge deineseignen Charakters, nebst einer kleinen Neigung, sich gern be-wundern zu lassen, welche alle hübschen Frauen theilen. Ueber-dies wird sie, allem Anschein nach, deine Erbin sein; ein ge-ringfügiger Umstand für diejenigen, die Julien mit meinen Au-gen betrachten, aber eine gewaltige Lockspeise für jeden Arg-listigen und Unwürdigen. Du weißt, wie oft ich mit ihr übersanfte Schwermut- scherzte, über ihre einsamen Morgenspa-ziergänge, wo Jedermann noch schläft, über ihre Monl/chein-partien, wo schon alle zu Bett sind, oder was dasselbe ist, am