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Miene vor Mac-Morlan, und legte zwei Goldstücke auf denTisch. „Wozu das, Dominie?" sagte Mac-Morlan.
„Erstens, um Sie für meine Belästigung zu entschädigen,werther Sir — und das Uebrige zum Gebrauch der Miß Luc-Bertram-
„Aber, Mr. Simson, Ihre Arbeiten in meinem Geschäftmachen mich mehr als bezahlt — ich bin Ihr Schuldner, besterFreund."
„Dann mag alles," sagte Simson, indem er eine abweh-rende Bewegung mit der Hand machte, „für Miß Bertramverwendet werden.«
„Gut; dies Geld jedoch, Mr. Simson" —
„Ist ehrlich verdient, Mr- Mac-Morlan; es ist das an-ständige Honorar von einem jungen Herrn, den ich die Spra-chen lehre; ich lese täglich drei Stunden mit ihm."
Einige weitere Fragen entlockten dem Dominie das Ge-ständnis, daß dieser freigebige Schüler der junge Hazlewoodsei, und daß dieser seinen Lehrer täglich im Hause der MrS-Mac-Candlish treffe, deren Schilderung von Simson'S un-eigennütziger Anhänglichkeit zu der jungen Lady ihm dresenunermüdlichen und freigebigen Schüler verschafft hatte.
Mac-Morlan war sehr erstaunt, als er dies hörte. Do-minie Simson war ohne Zweifel ein guter Lehrer und eintrefflicher Mann, und die Klassiker waren unstreitig sehr le-senswert-; daß jedoch ein junger zwanzigjähriger Mann täg-lich in der Woche mehr als drei Stunden weit und zurückreiten solle, um dies dreistündige töte-ü-töte zu halten, diesschien ein zu großer Eifer für die Literatur, als daß er ihnhätte für glaublich halten können. Wenig Kunst war noth-wendig, um den Dominie noch weiter auszuforschen, denndes ehrlichen Mannes Kopf vermochte nur immer die gerade-