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ich, der ich seit länger als zwanzig Jahren ihres Vaters Brodaß und aus seinem Becher trank — zu denken, daß ich sieverlassen — in Betrübniß und Schmerz verlassen soll — Nein,Miß Lucy, daran sollten Sie nimmer denken! Sie würdenIhres Vaters armen Hund nicht fortjagen wollen, und mitmir sollten Sic härter verfahren? Nein, Miß Lucy Bertram,so lang' ich lebe, trenn' ich mich von Ihnen nicht. Ich willnicht zur Last fallen — ich habe schon nachgedacht, wie ichdas verhüten will. Aber ich sage, wie Ruth einst zu Nämi:„Sprich mir nicht, daß ich dich verlassen oder von dir schei-den solle; denn wohin du gehst, will ich gehn, und wo duwohnest, da will ich wohnen; dein Volk soll mein Volk, unddein Gott mein Gott sein. Wo du stirbst, will ich sterbenund will daselbst begraben sein- Der Herr thue mir diesund das, der Tod allein muß mich und dich scheiden."
Während dieser Rede, der längsten, die man je von Do-minie Simson gehört hatte, entströmten dem Auge des tiefge-rührten Menschen Thränen, und weder Lucy noch Mac-Morlankonnten diesem unerwarteten Ausbruch des Gefühles und derAnhänglichkeit ihre Theilnahme versagen. „Mr. Simson, sagteMac-Morlan, nachdem er wechselsweise zu seiner Tabaksdoseund dem Taschentuche seine Zuflucht genommen hatte, „meinHaus ist groß genug, und wenn Sie dort ein Bett annehmenwollen, so lange uns Miß Bertram mit ihrer Gegenwart be-ehrt, so werd ich mich selbst sehr glücklich schätzen und meinemHause wird eine Gunst widerfahren, indem es einen Mannvon Ihrem Werthe und Ihrer Treue aufnimmt " Und so-dann, als wolle er aus zarte Weise jedem Einwcndcn vonSeiten Miß Bertram's begegnen, indem sie diesen unerwarte-ten Begleiter mitbrächte, fügte er hinzu: „In meinem Ge-schäfte kann ich häufig einen bessern Rechenmeister brauchen,