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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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eine gebildete Dame und durch Geburt und Benehmen ganzgeeignet diesen Gast zu empfangen und der Miß Bertram denAufenthalt in ihrem Hause angenehm zu machen. Eine Hei-mat und eine gastliche Aufnahme waren ihr daher gesichertund sie ging mit leichterem Herzen daran, den wenigen Dienst-leuten ihres Vaters ihren Lohn zu zahlen und ihre Abschieds-grüße zu empfangen.

Wo auf beiden Seiten schätzenswerthe Eigenschaften vor-handen sind, ist dies Werk stets rührend die gegenwärtigenUmstände ließen es doppelt so sein. Alle empfingen ihr Ge-bührendes, und selbst etwas mehr, und mit Dank und Se-genswünschen, welche einige mit Thränen begleiteten, nahmensie von ihrer jungen Gebieterin Abschied. Es blieben imZimmer nur zurück, Mr. Mac-Morlan, der im Begriff warden Gast nach seiner Wohnung zu begleiten, Dominie Sim-son und Miß Bertram.Und nun," sagte das arme Mäd-chen,muß ich einem meiner ältesten und besten Freunde Lebe»wohl sagen. Gott segne Sie, Mr- Simson, und vergelt'Ihnen all die freundliche Unterweisung ihrer armen Schülerin,so wie Ihre Freundschaft gegen ihn, der geschieden ist ichhoffe oft von Ihnen zu hören." Sie ließ ein Papier, einigeGoldstücke enthaltend, in seine Hand gleiten, und stand auf,als wolle sie das Zimmer verlassen.

Auch Dominie Simson erhob sich, aber nur, um starr voräußerstem Erstaunen stehen zu bleiben. Der Gedanke von MißLucy zu scheiden war seinem schlichten Verstände nie beige-kommen. Er legte das Geld auf den Tisch.Sicherlichist es unangemessen," sagte Mac-Morlan, der ihn mißver-stand,aber die Umstände"

Mr. Simson machte eine ungeduldige Bewegung mit derHand.Es ist nicht um des Gewinnes willen aber daß