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„Er-staun-lich!" rief Dominie Simson- „Aber wenn Ew.Gnaden verziehen wollten" —
„Unmöglich, Sir — unmöglich," sagte Mannering, indemer sich schnell entfernte-
„Er-staun-lich!" rief Simson wieder, indem er jenem, stetsdie Börse in der ausgestreckten Hand haltend, bis an die Treppefolgte- „Aber was dieses geprägte Gold anlangt"-
Manncring eilte möglichst schnell die Stufen hinab.
„Er-staun-lich!" rief Dominie Simson, indem er jetzt un-ter der Hausthür stand, zum Drittenmal. „Aber was dieseMünze anlangt" — —
Aber Mannering saß nun zu Pferde und konnte nichts mehrhören. Simson, der noch nie, weder für sich selbst noch fürAndre, nur den vierten Theil dieser Summe in Händen gehabthatte, obwohl es höchstens zwanzig Guineen waren, „Pflog Rath,"wie er sich ausdrückte, „wie er sich in Bezug auf das edle Goldzu benehmen habe," welches ihm anvertraut war. Glücklicher-weise fand er einen uneigennützigen Rathgeber in Mac-Mor-lan, der ihm die geeigneteste Art und Weise andeutete, wie eres zu Miß BertramS Bequemlichkeit verwenden könne, wasdoch ohne Zweifel auch die Absicht des Gebers gewesen sei.
Viele der benachbarten Edelleute zeigten sich nun wirklichsehr eifrig, der Miß Bertram gastfreundliche und höfliche Aner-bietungen zu machen. Sie empfand aber einen natürlichenWiderwillen, sich für die erste Zeit bei irgend einer Familieaufzuhalten, wo sie mehr ein Gegenstand der Gnade als derGastfreundschaft sein mußte; sie beschloß daher, die Meinungund den Rath der nächsten weiblichen Verwandten ihres Vaters,der MrS- Margarethe Bertram von Singleside, abzuwartcn,einer unvermählten alten Dame, welcher sie eine Schilderungihrer gegenwärtigen betrübten Lage brieflich mittheilte-