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Simson," sagte Mannering, „was ein Fremder Ihnen zu sa-gen haben kann?"
„Wofern es ein Gesuch wäre, daß ich cS übernehmenmöchte, einen Jüngling in schönen Wissenschaften und klassischerGelehrsamkeit zu unterweisen — ach, ich kann nicht — ich kannnicht — ich habe noch ein anderes Werk zu vollbringen."
„Nein, Mr. Simson, meine Wünsche »ersteigen sich nichtso -och. Ich habe keinen Sohn, und meine einzige Tochterwürden Sie wahrscheinlich nicht zu Ihrem Zögling haben wollen."
„Aufrichtig zu sprechen, nein," erwiederte der einfältige Sim-son. „Trotzdem war ich es, welcher Miß Lucy in allen nützlichenKenntnissen unterwies, — die Haushälterin unterrichtete sie inden nichtsnutzigen Fertigkeiten des Nähens und Zuschneidens."
„Gut, Sir;" antwortete Mannering, „von Miß Lucy wollt'ich eben sprechen — Sie erinnern sich wahrscheinlich meinernicht mehr?"
Simson, dessen Geist nie recht anwesend war, erinnertesich weder des Sterndeuters verflossener Jahre, noch selbst desFremden, welcher seinen Gönner gegen Glosfin in Schutz genom-men hatte, so sehr hatte seines Freundes plötzlicher Tod seineGedanken umnebelt-
„Nun gut, das thut nichts zur Sache," fuhr der Oberstfort; „ich bin ein alter Bekannter des seligen Mr. Bertram,und bin fähig und bereit seiner Tochter in ihrer gegenwärti-gen Lage beizustehen. Ueberdies Hab' ich im Sinne, das Gutzu kaufen, und daher muß ich wünschen, daß Alles im Hausein guter Ordnung bleibt; wollen Sie die Güte haben, diesekleine Summe zu den gewöhnlichen Hausausgabcn zu verwen-den?" — Er legte dabei eine Börse mit etwas Gold in Sim-sons Hand-