Glossin verließ das Zimmer und das Haus eilig und heim-lich; und wahrscheinlich war cs für ihn gut, daß er dies that,denn unser Freund Jock Jabos war bereits damit beschäftigt,eine zahlreiche Schaar barfüßiger Bursche zu überreden, daßsie ihn aus dem Gute hinaus prügeln sollten.
Einige der Zimmer wurden schnell für die Aufnahme derjungen Lady und des Leichnams ihres Vaters in Stand gesetzt.Mannering sah ein, daß seine fernere Einmischung jetzt unnützsei und falsch gedeutet werden könnte. Er bemerke auch, daßeinige mit Ellangowan verwandte Familien, die in der Thatihren hauptsächlichen Adelsanspruch von dieser Verwandschaftherleiteten, jetzt geneigt waren, ihren Stammbäumen einenTribut zu geben, zu welchem sie das Mißgeschick ihres vermeint-lichen Verwandten nie vermocht hatte; daß ferner um die Ehredes Vorrangs bei der Begräbnißfeier des tobten GottfriedBertram (ebenso wie man um Homers Geburtsort stritt), jetztsieben Herren von Rang und Vermögen stritten, deren keiner ihmein Asyl geboten haben würde, so lange er lebte. Manneringentschloß sich daher, weil seine Gegenwart ganz unnütz war, einekleine Reise von vierzehn Tagen zu machen; mit Ablauf dieserFrist sollte nämlich die Versteigerung des Gutes Ellangowanihren Fortgang haben.
Eh' er jedochschied, verschaffte er sich noch eine Zusammenkunftmit dem Dominie. Der arme Mann erschien, nachdem ihm gesagtwar, ein Gentleman verlange ihn zu sprechen, mit dem Ausdruckeeiniger Verwunderung in seinen eingefallnen Zögen, welche derneue Schmerz nur noch grämlicher gemacht hatte. Er machte vorMannering mehrere tiefe Verbeugungen uud wartete dann, ker-zengerade stehend, geduldig auf die Mittheilung seines Ver-langens.
„Sie werden wahrscheinlich nicht errathen können, Mr>