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7 (1851) Guy Mannering
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bei dieser Gelegenheit leiden mußten. Es wußten in der Thatwenige etwas von der Familie. Der Vater war bei einsamemLeben, Mißgeschick und Gebrechlichkeit seit einer Reihe von Jah-ren der Aufmerksamkeit seiner Zeitgenossen entzogen worden die Tochter hatten sie nie gekannt. Als sich aber allgemeindas Gerücht verbreitete, dem unglücklichen Bertram sei unterder Anstrengung, das Haus seiner Väter zu verlassen, das Herzgebrochen, da strömte plötzlich die Fluth des Mitgefühls gleichdem Quell, den des Propheten Stab aus dem Felsen rief.Man gedachte voll Ehrfurcht der alten Abkunft und Unbeschol-tenheit der Familie. Vor allem wurde die heilige Achtung, dieman dem Unglück schuldig ist und die in Schottland selten ihrenZoll umsonst fordert, jetzt in Anspruch genommen und empfangen-

Mr. Mac-Morlan machte schnell bekannt, er wolle denweitern Fortgang der Versteigerung des Grundstücks und desübrigen Eigenthums aufschieben, und die junge Lady im Besitzdes Hauses lassen, damit sie Zeit gewänne, sich mit ihren Freun-den zu berathen und das Begräbniß ihres Vaters zu besorgen.

Glossin hatte sich einige Minuten dem allgemeinen Aus-drucke des Mitgefühls gebeugt; endlich aber machte ihn dieBemerkung kühn, daß sich ihm kein Zeichen des allgemeinenUnwillens in den Weg stellte. Er war demnach so frech, denFortgang der Versteigerung zu verlangen.

Ich will den Aufschub auf mich nehmen," sagte der Ab-geordnete des Sheriffs,und ich will auch für die Folgen ver-antwortlich sein. Desgleichen werde ich cs gebührend zurKenntniß bringen, wann in der Sache fortgefahren werdensoll. Es liegt im Interesse aller Betheiligtcn, daß der höchst-mögliche Preis für das Grundstück erlangt werde, und unterdiesen jetzigen Umständen wäre wenig zu erwarten ich werdedie Verantwortlichkeit selbst übernehmen."