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unter dem Portal der Ruine erschien. „Entweicht!" sagte er— „entweicht! wollt Ihr morden und Besitz nehmen zugleich?"
„Schon gut, Master Dominie Simson," antwortete Glos-sin mit Unverschämtheit, „könnt Ihr nicht auf der Kanzel pre-digen, so wollen wir hier auch keine Predigt haben. Wirgehen hier nach Recht und Gesetz, mein guter Freund; dasPredigcrhandwerk wollen wir Euch überlassen."
Die bloße Erwähnung des Namens dieses Mannes warin der letzten Zeit für den unglücklichen Kranken höchst erschüt-ternd gewesen. Der Klang seiner Stimme brachte auch jetztaugenblicklich seine Wirkung hervor. Mr. Bertram stand ohneBeistand auf und wandte sich um nach ihm hin; die Starr-heit seiner Züge bildete dabei einen seltsamen Kontrast mitder Heftigkeit seiner Ausdrücke. — „Aus meinen Augen, duNatter! — du erfrorne Natter, die ich wärmte, bis sie michstach! — Fürchtest du nicht, daß die Mauern der Wohnungmeiner Väter über dich stürzen und dir Glied und Gebein zer-malmen? — Fürchtest du nicht, daß die Schwellen des Thorsvon Ellangowan auseinanderbrechen und dich in den Abgrundsinken lassen? — Warst du nicht freundlos, obdachlos, ohneinen Heller als ich dir die Hand reichte? und vertreibst dunun nicht mich, — mich und dies unschuldige Mädchen — freund-los, obdachlos und ohne Habe, aus dem Hause, das uns unddie Unfern seit tausend Zähren beherbergt hat?"
Wäre Glossin allein gewesen, so würde er wahrscheinlichweggcschlichen sein; der Gedanke aber, daß ein Fremder zu-gegen war, abgesehen von der Person die ihn begleitete, (eineArt von Feldmesser), bestimmte ihn, seine Zuflucht zur Unver-schämtheit zu nehmen. Dies war indeß, selbst für seine Frech-heit, fast zu schwierig — „Sir — Sir — Mr. Bertram —