Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
153
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Sir, Sie sollten mich nicht tadeln, sondern Ihre eigene Un-klugheit, Sir" --

Der Unwille Mannerings stieg aufs Höchste.Sir," sagteer zu Glossin,ohne mich weiter in diese Streitsache mischenzu wollen, muß ich Ihnen bemerken, daß Sie Ort, Zeit undUmgebung sehr unschicklich gewählt haben. Und Sie werdenmich verbinden, wenn Sie sich ohne weiteres entfernen."

Glossin, ein großer, starker, muskulöser Mann, schien Wil-lens, sich lieber gegen einen Fremden, dem er zu imponirenHoffte, zn wenden, als seine schlechte Sache gegen den belei-digten Gönner zu verfechten:Ich weiß nicht, wer Sie sind,Sir," sagte er, und ich werde keinem Menschen gestatten, sichso verdammte Freiheiten gegen mich heraus zu nehmen.

Mannering war von Natur hitzig seine Augen sprüh-ten düster er biß sich so stark auf die Unterlippe, daß sie blu-tete, und trat nah auf Glossin hinzuSeht, Sir," sagteer,daß Sie mich nicht kennen, darauf kommt wenig an. Ichkenne Sie; und wenn Sie sich nicht sogleich, ohne noch einWort zu verlieren, von dieser Höhe hier entfernen, so laß ichSie, so wahr Gott lebt, vom Gipfel bis an den Fuß der Fel-sen nur einen einzigen Schritt thun!"

Der gebieterische Ton gerechten Zornes brachte den Kum-pan alsbald zum Schweigen. Er zögerte, drehte sich lang-sam auf der Ferse herum, und indem er etwas zwischen denZähnen murmelte,daß er die Dame nur nicht gern beun-ruhigen wolle," befreite er sie von seiner verhaßten Gesellschaft.

Mrs. Mac-Candlishs Postillon, welcher zeitig genug ge-kommen war, um zu hören, was vorging, sagte laut:Wär'er nicht seiner Wege gegangen, ich wollte dem schmutzigenSchuft so gern, als nur je einer Flasche, den Hals gebrochenhaben."