Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Geselligkeit und Abgeschiedenheit der gaffenden Neugier und Ge-meinheit blosgestellt zu sehen; die Ausdrücke roher Specu-lation zu hören, die brutalen Scherze der Menge über Ge-wohnheiten und Geräthe, die ihr fremd sind, all den tollenUebermuth zu betrachten, welchen der Whisky erregt, der inSchottland stets bei solchen Gelegenheiten reichlich fließt. Al-les dies zeigt gewöhnlich eine solche Scene, wie sie Ellango-wan jetzt bot; aber das moralische Gefühl wurde um so pein-licher dadurch verletzt, da dies Alles in diesem Falle den gänz-lichen Ruin eines alten und ehrwürdigen Hauses anzeigte.

Es währte einige Zeit, bevor Oberst Mannering Jemandfinden konnte, der geneigt war, seine wiederholten Fragen inBezug auf Ellangowan selbst zu beantworten. Endlich er-zählte ihm eine Magd, die, während sie sprach, ihre Schürzevor die Augen drückte,der Laird sei etwas besser und manhoffe, er werde fähig sein, heute das Haus zu verlassen- MißLucp erwarte jede Augenblick die Kutsche, und da der Tagfür diese Jahreszeit schön sei, so hätte man den Herrn in sei-nem Lehnstuhl auf den Rasenplatz vorm alten Schlosse getra-gen, um diesem Lärmen aus dem Wege zu kommen." OberstMannering begab sich dorthin und erblickte bald die kleineGruppe, welche aus vier Personen bestand. Der Zugang warabhängig und dadurch gewann er Zeit sie zu beobachten, wäh-rend er sich näherte, und zu überlegen, wie er sie am passend-sten anreden könne.

Mr. Bertram, gichtkrank und fast gar nicht im Standesich zu bewegen, saß in seinem Lehnstuhl, auf dem Kopfe dieNachtmütze, in einen weiten Kamelotrock gehüllt und die Füßemit Tüchern umwickelt. Hinter ihm, die Hände über dem Stockgekreuzt, auf den er sich stützte, stand Dominie Simson, denMannering sogleich wieder erkannte. Die Zeit hatte ihn nicht