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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
142
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und in der Armee dazu benutzte, denjenigen, welche die Umständeunter ihn gestellt hatten, das Leben zu verbittern- Und wenn ermeine thörichte Eifersucht entdeckte, so fand er wahrscheinlich, in-dem er sich an dieser wunden Stelle meines Charakters rieb,darin eine Befriedigung seiner Rachlust für die kleinen Dcmüthi-gungcn, denen ich ihn oft bloszustellen vermochte Ein scharfsichti-ger Freund gab indeß seinen Aufmerksamkeiten eine harmlosereoder doch minder beleidigende Deutung, indem er erklärte, siegälten meiner Tochter Julia, und er bringe sie nur auf indirekteWeise dar, um den Einfluß der Mutter für sich zu gewinnen. Auchdies war eben nicht schmeichelhaft oder angenehm von Seiteneines niedern und namenlosen jungen Mannes. Aber diese Thor-heit würde mich nicht so beleidigt haben, wie jene ungleich größereAnmaßung, die ich argwohnte. Beleidigt war ich indeß, undzwar in tödtlichem Grade.

Der kleinste Funke kann eine Flamme entzünden, wenn dasMaterial offen daliegt. Ich habe die nächste Veranlassung desStreites gänzlich vergessen, aber es war eine Kleinigkeit, die amSpieltisch vorkam und erst einen Wortwechsel und sodann eineAusforderung mit sich brachte. Wir trafen uns am nächsten Mor-gen außerhalb der Mauer und der Esplanade des Forts, welchesich damals an den Gränzen unserer Niederlassung befehligte.Diese Einrichtung war für Browns Sicherheit getroffen, woferner davon gekommen wäre. Ich wünsche beinah, dies wäre der Fallgewesen, wenn auch auf meine Kosten, aber er fiel beim erstenSchüsse. Wir eilten, ihm beizustehn; «bereinige jener Luti es,eine Art eingeborner Meuchelmörder, welche stets auf Beutelauern, überfielen uns. Archer und ich gewannen mit Mühe unsrePferde und erkämpften erst nach einem harten Gefecht unfernWeg, wobei jener eine höchst gefährliche Wunde empfing. Um dasUnglück dieses traurigen Tages voll zu machen, wurde meine Frau,